Rückblick 2014 und ein grosses DANKE

Bereits neigt sich das Jahr 2014 dem Ende entgegen. Die NZZ hat treffend geschrieben: Der Sommer, der nie wurde, was er sein sollte. Dank dem trockenen Frühling konnten wir bei den Rasen-Neubauten zügig starten: Neubau Uetikon am See, Beichlen Wädenswil, FC Luzern Platz 6 und für die Stadt Luzern den Platz 44. Der Neubau in Hausen am Albis fiel dann in die nassen Sommermonate, beim Neubau des Utogrund Zürich war der schöne Herbst wieder versöhnlicher. Auf all diesen Neubauten konnten wir rekordverdächtige 49’000 m2 Rollrasen verlegen. Dutzende Sanierungen diverser Events, von Schwingfesten über Konzerte bis hin zu Stadtfesten, hielten uns stetig auf Trab. Bei der klassischen Regeneration der Sportrasenflächen durften wir auch in diesem Jahr weit über eine Million Quadratmeter betreuen.

Dafür möchten wir Ihnen, liebe Kunden, ganz herzlich danken für das Vertrauen, welches Sie uns entgegenbringen.

Ein grosser Dank geht auch an unsere Mitarbeiter, trotz den wenigen guten Wetterabschnitten haben sie alles gegeben. Ein weiteres Dankeschön an unsere Lieferanten, Subunternehmer und Werkstätten, dass ihr alle am gleichen Strick zieht, ohne euch würde alles stehen bleiben.

Euch allen nochmals ein grosses DANKE SCHÖN !

Fussballverband 2. Liga interregional neue Richtlinien

Auszug aus dem Schreiben des Fussballverbandes: „Wir bitten die Regionalverbände, ihre Vereine, welche einen Aufstieg von der 2. Liga regional in die 2. Liga interregional anstreben zu informieren, dass die Spielfelder der 2. Liga interregional den Richtlinien für die Erstellung von Fussballsportanlagen der Sportplatzkommission des SFV entsprechen müssen. Das Komitee der Amateur Liga hat beschlossen, diese der Sicherheit und dem geordneten Spielverlauf dienenden Vorschriften konsequent umzusetzen. Wir ersuchen Sie, die Informationen an die Clubs der 2. Liga regional weiterzugeben.“ Folgende Punkte müssen umgesetzt werden:

  • die Masse des Spielfeldes betragen 100 x 64 Meter (Normmass)
  • Sicherheitsabstände sind 3 Meter, rundherum
  • im Bereich Spielerbank ist die technische Zone zu markieren
  • das Spielfeld ist allseitig mit einer 1.10 m hohen Geländerabschrankung (Handlauf) zu versehen

spielfeldmasse fussballGerne helfen wir Ihnen bei allfälligen Fragen oder Umsetzungen der Normen. Weiter empfehlen wir bei einer Anpassung des Spielfeldes im Minimum die technische Zone oder den gesamten Sicherheitsraum mit Kunstrasen auszustatten. Bilder sehen Sie im Anhang. technische zonekunstrasen sicherheitsraum 
Anbei noch die allgemeinen Masse und Vermassung des Spielfeldes und der technischen Zone:   Klicken zum Download Sportplatz Masse Technische Zone Straf- und Torraum

Nasse Füsse auf dem Rasen?

Ab einem gewissen Alter ist die Durchlässigkeit der Rasentragschicht unzureichend. Die Sickerschlitze sind überdeckt und das Wasser läuft nur noch langsam ab. Oftmals ist die Nutzungsintensität zu hoch oder beim Rasenneubau wurde gespart.

Die Folge ist eine schlechte Wasserableitung und Staunässe, Kahlstellen und Bodenunebenheiten verbunden mit schlechtem Rasenwachstum und Verletzungsgefahr für die Sportler. Für Sportrasenplätze, welche aufgrund der oben angeführten Probleme den optimalen Anforderungen nicht mehr entsprechen, bietet sich eine Sanierung an.

Wir zeigen Ihnen erprobte Lösungen, Vorschläge und die Planung für die Sanierungsarbeiten auf.


Einfräsen von Drain-Sicker-Schlitzen

sickerschlitze
Drainschlitze

Bei starker Verdichtung der Rasentragschicht gefolgt mit schlechtem Wasserabfluss oder stehendes Wasser auf dem Rasen lässt sich mit dem Groundbreaker wieder eine Verbindung zu den bestehenden Sickerschlitzen herstellen. Die neuen Drain-Air-Schlitze werden in einem Arbeitsgang mit speziellen Kiesmischungen verfüllt. Die Arbeiten dauern etwa 2 Tage und der Platz ist dadurch schnell wieder bespielbar. Diese Variante ist eine kostengünstige Lösung.


Einfräsen von neuen Sickerschlitzen

Sickerschlitze

Der Rasen baut sich jährlich um einige Millimeter auf. Nach einigen Jahren sind die Sickerschlitze überwachsen und das Wasser läuft nur noch langsam ab. Als Lösung fräsen wir neue Sickerschlitze ein, die quer zu den bestehenden Saugerleitungen eingebaut werden. So kann das Oberflächenwasser schnell wieder in die bestehenden Saugerleitungen abfliessen. Diese Sanierung ist aufwändiger, verschafft Ihnen jedoch wieder viele Jahre Zeit.


Einbau von Drainageleitungen

Grabenfräse

Bei einem fehlenden Drainage-System können Drainageleitungen, sogenannte Saugerleitungen, im Nachhinein eingefräst werden und bilden mit den Sickerschlitzen eine funktionierende Baugrunddrainage. Verfüllt werden die Gräben mit geeignetem Sickermaterial. Nach den Arbeiten wird das Wasser wieder optimal von Ihrem Rasen abgeleitet.


Rasen richtig pflegen – spart Kosten

Tagtäglich sind wir für Sie unterwegs. Eine Million Quadratmeter Rasenfläche vertrauen uns unsere Kunden jährlich an.

Unsere Dienstleistungen:

  • Analyse und Bestandesaufnahme Ihrer Rasenflächen
  • Vorschlag für eine Regeneration mit verschiedenen Kosten-Varianten
  • Erstellung Konzept Rasenpflege
  • unverbindliche Beratung über Sanierungsmöglichkeiten
Verdichtungsmesser 005

Belegung von Rasenspielfeldern im Herbst

Bekanntlich verursacht das Fussballspiel besonders bei nasser Witterung die meisten Schäden auf dem Rasenplatz. Es gilt, die Nutzungsansprüche und Pflegemassnahmen so in Übereinstimmung zu bringen, dass ohne längere Unterbrüche eine befriedigende Grasnarbe erhalten bleiben kann.

Die Belegungsstunden (34 Wochen/ Jahr) sind mit dem Zustand des Platzes, je nach Bauart, wie folgt verbunden:

  • bis 510 h / pro Jahr (6-15 h / Woche) Grasnarbe einwandfrei
  • bis 680 h / pro Jahr (15-20 h / Woche) Allgemeinzustand gut, lockere Stellen bei Torräumen
  • Bis 850 h / pro Jahr (20-25 h / Woche) Mittelfeld / Zentrum / Torräume stark beansprucht und abgespielt

Bei den genannten Zahlen handelt es sich um Richtwerte. Bei starker Nässe kann selbst ein Spiel pro Woche zu viel sein.

Platzwarte müssen aufgrund der Richtstundenzahl entscheiden, ob eine weitere Belegung des Spielfeldes noch zulässig ist, wenn der Platz nachhaltig eine gute Grasnarbe aufweisen sollte. Eine Überbelegung hat lange Sperrzeiten und unökonomischen Verschleiss zur Folge.

Wir klären gemeinsam mit Ihnen die Intensität und Art der Nutzung Ihres Platzes und können Lösungen ausarbeiten für eine höhere Belastung.

Unser Tipp: In den letzten Herbstwochen vom Gas gehen und die Plätze schonen, damit der Rasen mit einer geschlossenen Grasnarbe in den Winter gehen und sich im Frühjahr einwandfrei präsentieren kann.

Über uns

Spinnennetze im Rasen = Dollarspot

Dollarspot

dollarspot
Klicken für Zoom

In den frühen Morgenstunden erkennt man im Tau „kleine Spinnennetze“. Vielfach auch genau an jenen Stellen, welche durch den Spielbetrieb Schaden genommen haben. Hier handelt es sich jedoch um Mycelium, einen Pilzkörper. Die Krankheit nennt sich Dollarspot

 


Vorbeugen:

  • – aerifizieren
  • – striegeln (Reduzierung des Rasenfilzes).
  • – Schnitthöhe etwas erhöhen
  • – Kaliversorgung überprüfen
  • – Düngung mit Langzeitstickstoff und gezielte Kaliumgaben
  • – chemische Bekämpfung ist möglich
Mehr Infos: Dollarspot schleicht sich im September an
dollarspot

Sandplatz wie weiter? Winterrasen?

Die alten Sandplätze oder Allwetterplätze waren früher eine gute Alternative anstelle des Kunstrasens. Damals waren die Kunstrasen noch nicht so ausgereift, wenig erprobt und sehr teuer. Die Sandplätze waren kostengünstig und verdienten den Namen Allwetterplatz auch. Heute finden genau diese Plätze bei den Fussballern eine schlechte Akzeptanz. Immer mehr ist eine Alternative gefragt. Meist ist der Sandplatz nicht genügend gross, um ein vollwertiges Fussballfeld zu erstellen. Daher scheuen sich viele davor, an ein Kunstrasenfeld auch nur zu denken, da es nur als Trainingsplatz genutzt werden kann.

Wir haben vor ca. 3 Jahren bereits einen Sandplatz in einen Naturrasen verwandelt (FC Eschenbach SG, 8000m2), im Frühling 2014 einen weiteren kleinen Platz für die Grün Stadt Zürich. In der Waldegg Horgen wurde ein alter Tennenbelag  in einen Kunstrasen verwandelt, ebenso in Kilchberg ein Sandplatz für einen neuen Kunstrasen aufgehoben: Objekt.

Im Mai 2014 haben wir den letzten Sandplatz in Horgen in ein Naturrasenfeld umgewandelt. Dieses kann problemlos auch als Winterrasen / Winternaturrasen  genutzt werden. Bei der Nutzung als Winterrasenplatz muss diesem im Frühjahr eine Pause für Nachsaaten gegönnt werden.

sandplatz allwetterplatz winterrasen wintersportrasen

 

Rückblick Sportplatztagung 2014 – Richterswil

Sinnvolle Pflegemassnahmen als Ergänzung zum Mähroboter

Anlässlich des Rasenseminars, organsiert von Green Robotics, konnten wir einem interessierten Kreis sinnvolle Pflegemassnahmen vorführen, welche als Ergänzung zu einem Mähroboter durchgeführt werden sollten.

Der Mähroboter führt im Allgemeinen dank des regelmässigen Schnittes zu einer besseren Rasenqualität.

Sportplatztagung 009Sportplatztagung 011Sportplatztagung 012

Bilder Pius Eicher, Logis Switzerland, Bodenschutzsysteme

Vorteile im Überblick

  • verbesserte Sportrasenqualität durch regelmässigen Schnitt
  • Kostensicherheit
  • schont die Umwelt
  • praktisch keine Bodenverdichtung
  • Sicherheit dank Sensoren und Sonar

Unterstützende Pflege

Als Schwerpunkt zeigten wir das Absanden mit kalkarmem Rheinsand. Jeder Rasenplatz, unabhängig von der Mähmethode, bildet jährlich eine ca. 5mm starke, humose Schicht. Diese wird mittels 5mm kalkarmem Sand oder Quarzsand wasserdurchlässig gehalten. Das Aerifizieren mit einem Hohlspoon vermischt die bestehende Rasentragschicht mit dem neuen Sandauftrag und belüftet und lockert sogleich den Boden. Das regelmässige Striegeln des Rasens haben wir ebenfalls vorgeführt. Das Abstriegeln verhindert eine Filzbildung und kann bis viermal jährlich durchgeführt werden. Mit diesen Massnahmen haben Sie bessere Rasen-Qualität mit höherer Nutzungsdauer.

Mehr Infos:

Rasenpflege

Mähroboter Etesia

15’000m2 Mischbauweise für Luzern, Sportplatzbau

Die Mischbauweise verknüpft das Beste aus zwei Welten: Dem klassischen RKS Platz (Rasen-Komplett-System Intergreen), also ein bodennaher Aufbau mit einer Rasentragschicht aus Oberboden, Lavasand und kalkarmem Rheinsand und dem DIN Aufbau mit Flächendrainage und Fertig- Rasentragschicht wie Lavaterr von Cargo Green, HEK Intergrün 07 oder OP 80/20 von Steidle. Die Baugrundentwässerung mit Saugerleitungen und Sickerschlitzen sind ebenfalls bei beiden Systemen unerlässlich im Sportplatzbau / Sportplatz-Neubau.

Unbenannt-3

Im April 2014 haben wir im Auftrag des FCL (FC Luzern) einen Top- Trainingsplatz bauen dürfen, sowie für die Stadt Luzern einen 2. Platz. Die Mischbauweise hat den klassischen Aufbau mit Saugerleitungen und Sickerschlitzen im 1-Meter-Raster. Diese bindet gewohnt gut die Nährstoffe und das Wasser, ideal auch für das Tiefenwachstum der Wurzeln. Zusätzlich wird eine 2. Schicht mit einer Fertig-Rasentragschicht auf die Sickerschlitze gezogen. Diese erhöht die Belastbarkeit des Platzes, somit sind mehr Spielstunden pro Woche möglich. Und dies mit einem deutlichen Preisvorteil gegenüber der Bauweise mit Flächendrainage. Der Platz besteht eine Prüfung nach der DIN Norm 18035.

Der neue Trainingsplatz des FCL wurde mit einer Lavaterr-Mischung von Cargo Green abgedeckt, der neue Platz für die Stadt Luzern mit einer Fertigtragschicht der Firma Steidle. Beide Fertigtragschichten erfüllen die DIN Norm für den Sportplatzbau.

Beide Plätze sind verlegt mit einem DIN-konformen Rollrasen der Firma UFA / Büchner Rollrasen.

MischbauweiseSportplatzbau1 Intergreen Rasentragschicht Büchner Rollrasen Sportplatzbau

Vorteile der Mischbauweise:

  • höhere Belastbarkeit des Sportrasens
  • längere Benutzbarkeit
  • kostengünstiger gegenüber Flächendrainage
  • bessere Speicherfähigkeit ( Sorption) gegenüber reiner Fertigtragschicht
  • umweltschonend durch weniger Zu- und Abfuhren

 

Die richtige Bewässerung im Frühjahr / Sommer

Bewaesserungsanlage Rasen

rasenbewässerungDie Bewässerung der Rasengräser ist ein wichtiger Pflegepunkt für eine geschlossene Grasnarbe. Es gilt eine einfache Faustregel:

 

„Lange Beregnungsintervalle mit viel Wasser“

Das heisst, die Wurzeltiefe nimmt ab, wenn Sie täglich nur wenig Wasser geben. In sehr trockenen Phasen ist es somit empfehlenswerter, nur 1-2 mal wöchentlich früh morgens zu wässern, dafür aber ausgiebig. Früh morgens ist der Wasserverlust am geringsten. Bei Sonnenschein wird ein Teil des Wassers direkt verdunsten.

Die Rasenwurzeln orientieren sich dadurch automatisch an den tiefer liegenden Schichten, da die oberste schnell austrocknet. Tiefe Wurzel helfen längere Trockenperioden zu überstehen.

Ein gutes Beispiel für einen bestehenden Rasen (keine Neusaat) könnte folgendes Schema sein:

pro Intervall 8-10 Liter/m2, Häufigkeit pro Woche: 2x, Bewässerungstiefe mit dem Spaten überprüfen: 12-15cm

Vergessen Sie nicht, bei Fragen unsere Broschüre Naturrasen Pflege & Regeneration anzufordern. In unserem Ratgeber finden Sie weitere Hinweise für die Bewässerung von Neusaaten, Rollrasen und vieles mehr.