Oberflächenentwässerung verbessern auf Sportplätzen

Naturrasenplätze werden so stark beansprucht wie kaum eine andere Sportfläche. Sie sind fast das gesamte Jahr über vielen Stunden pro Woche den Einflüssen von Wind, Wetter und starken Strapazen ausgesetzt. Um sicherzustellen, dass der Fussballplatz das ganze Jahr über optimal genutzt werden kann, ist es wichtig, den Aufbau zu kennen und bei der Pflege auf verschiedene Aspekte zu achten. 

Es ist kein Zaubertrick, um die Wasseraufnahme und Durchlässigkeit (Infiltration) bei Regen zu verbessern. Nur Zeit und Ressourcen verbessern die Oberfläche nachhaltig. Deshalb braucht es realistische Erwartungen an das, was erreichbar ist. Verbesserungen sind möglich – und es gibt durch Trüb für Grün Unterstützung.

Was ist das Problem?

Regen- oder Beregnungswasser versickert durch den Boden, wenn im Bodenprofil genügend Porenraum vorhanden ist (Hohlräume, die mit Luft gefüllt sind). Gibt es keinen Porenraum, kann der Boden kein Wasser aufnehmen. Die Folge sind Pfützenbildung/Staunässe an der Oberfläche. Wasserverluste entstehen somit nur durch:

  • Verdunstung (nur bei Sonne und/oder Wind)

  • Transpiration (nur über die Pflanze, nur bei Wachstum, langsamer Prozess)

Mit der Verdunstung und Transpiration trocknet das Bodenprofil nur sehr langsam ab. Der Boden besteht aus einer Mischung aus Luft, Wasser, Gasen, Mineralpartikeln sowie organischer Substanz (z. B. abgestorbene/ absterbende Grashalme, alten Pflanzenresten). Die Mineralfraktion setzt sich aus Sand, Schluff und Ton zusammen.

Diese Dinge, die das Versickern von Wasser verhindern

  1. Verdichtung

  2. Verlust der Grasnarbe / fehlende Bodenbedeckung, keine Transpiration

  3. Filz, der Wasser zurückhält

  4. Schwere Böden (ton-/schluffreich)

  5. Hoher Grundwasserstand

  6. Geringe Profiltiefe (flacher Bodenaufbau)

  7. Drainagesysteme funktionieren nicht mehr oder sind nicht effektiv

  8. Undurchlässige Sperrschichten

  9. Übernutzung → Verlust der Bodenstruktur

Warum entwässern Profi-Fussballplätze so gut?

Ganz einfach: Ihre Profile sind sanddominiert. Wenn solche Sandprofile gut gemanagt werden, nehmen sie Wasser auf und leiten es schneller durch den Boden ab als ein schwerer, natürlicher Boden. Lehmige Böden halten das Wasser sehr stark zurück. In dieser Hinsicht kann ein Platzwart auf schwerem Boden nicht mit Profi-Niveau konkurrieren – und das muss intern klar kommuniziert werden.

Wichtig: Der Sand, um den es geht, ist nicht normaler Bausand. Der Bausand packt sich bei Nässe zusammen und ist ungeeignet. Gemeint ist Sportplatzsand, ausgewählt nach Körnung, Form und Gleichmässigkeit.

Profiklubs halten durch die regelmässige Pflege (z. B. 2 x pro Monat aerifizieren) den Boden durchlässig, wodurch Verdichtungen regelmässig minimiert werden. Das fördert einen tief verankerten Rasen und eine dichte Verwurzelung. Mit diesen und weiteren Massnahmen macht es den Rasen belastbarer als im Amateurbereich. Es setzt natürlich auch das nötige Budget voraus. Und nicht zuletzt: Viele Profiplätze sind von Anfang an auf gute Entwässerung ausgelegt und entsprechend gebaut.

Erwartungsmanagement richtig einschätzen

Wenn Ihr Platz auf schwerem, natürlichem Boden liegt und schlecht drainiert ist, stehen Sie am Anfang einer Reise – auf der Sie hoffentlich Schritt für Schritt vorankommen. Dabei müssen die Erwartungen von Spielern, Trainern und Funktionären und auch die eigenen Vorstellungen aktiv gemanagt werden. Man kann grosse Fortschritte erzielen – aber es braucht Zeit, Ressourcen und Rückhalt in der Gemeinde oder im Verein.

Was können wir konkret tun, um die Oberflächenentwässerung zu verbessern?

  • Aerifizieren: regelmässig mit Voll- oder Hohlmeissel bis ca. 10–15 cm

  • Sanden (Topdressing) mit dem richtigen Material, dadurch wird die Oberflächenebenheit erhalten. Die Besandung stabilisiert die Höhenlage. In Senkungen sammelt sich mehr Wasser an und führt zu Ausfällen bei der Grasnarbe. Empfehlung: Lieber wenig, dafür regelmässig während der Wachstumsphase – und zwingend in der Saisonend-Renovation.

    • Tiefenlockerung mit Verti-Drain

    • Schlitzlockerung mit Verti-Quake

  • Filzabbau: Wenn organisches Material (abgestorbene Pflanzenteile usw.) zunimmt, bildet sich eine Schicht, die wie ein Schwamm wirkt, Feuchtigkeit an der Oberfläche hält den Platz nass. Dies kann mit Striegeln oder Vertikutieren behoben werden. Die Aufnahme der entstandenen organischen Masse ist zwingend. 

  • Wissen, wann man den Platz schont: Egal welcher Bodentyp – schwere Böden vertragen nicht viel Belastung. Der übermässige Spielbetrieb und schwere Rasenmäher oder Multifunktionsgeräte verringern den Porenraum im Boden. Dies führt unweigerlich zu Bodenverdichtung.

  • Kein Walzen: Verdichtet man den Boden, fehlt das Porenvolumen und es entstehen mehr Staunässe und Schmierschichten.

  • Weitere Optionen: Einbau von Mikroschlitzen (Drain-Air-Schlitze), Sickerschlitze, oder Drainagen (Sauger- und Sammelleitungen), wenn die oberen Massnahmen nicht ausreichen. Dies muss sorgfältig geprüft werden. Prüfen Sie auch, ob bereits Drainagen vorhanden sind: Gibt es einen Auslauf? Ist er verstopft? Werden die Sickerleitungen in einem regelmässigen Abstand gespült?

Mögliches Entwässerungssystem auf dem Sportplatz

Ein jährliches Renovationsprogramm ist entscheidend, um den Oberflächenwasserproblemen möglichst aus dem Wege gehen zu können.

⚽ Fazit

Es beginnt mit einer Bestandsaufnahme: Bodentyp kennen, Zustand bewerten, Verbesserungsmassnahmen und Fördermöglichkeiten kennen und einleiten. Die Niveaus in den Verschleisszonen erhalten – regelmässiges Besanden, plus Saisonend-Renovation. Das Wissen über den eigenen Platz aufbauen, dieses Wissen weitergeben und Erwartungen aktiv managen. Wissen, wann der Platz geschont werden muss – ist oft das Schwierigste, und trotzdem passieren hier die meisten Fehler.

Sportplatzknigge

Wie verhalten wir uns richtig auf dem Sportplatz?

Richtiges Verhalten auf dem Fussballrasen ist sehr wichtig. Nur wer die Nutzung vom Naturrasen im Griff hat, schützt die dauerhafte Rasenqualität und kann sich lange daran erfreuen. Eine gleichmässige Belastung spielt dabei eine entscheidende Rolle und sollte als Sportplatzknigge, falls es nicht schon Standart ist, eingeführt werden.

Hier finden Sie zehn Beispiele wie der Sportrasen optimal und gleichmässig belastet werden kann. Am besten man verwendet für jedes Training immer wieder eine andere Nummer. Aus einem Grossspielfeld werden zehn Kleinspielfelder. Trotz hoher Nutzung, wird der Rasen gleichmässig belastet und abgenutzt oder eben geschont.

Weitere Sportplatzknigge Regeln sind:
  • Rasensperrzeit einhalten, auch die Gräser brauchen Erholung
  • Leiterli oder Sprint Training auf Nebenflächen ausführen
  • Mobile Tore verwenden und diese immer wieder umstellen
  • Tore ausserhalb vom Spielfeld lagern
  • Rasen bei Regen oder grosser Nässe nicht benutzen
  • Punktbelastungen vermeiden
  • Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, ausgetretene Rasenteile wieder einsetzen und festtreten
  • Abfall und Unrat nicht auf den Platz werfen
  • Kleine Löcher im Rasen mit einem Gemisch aus Rasenerde und Samen von Hand ausgleichen
  • Wasserschläuche nach der Beregung wegräumen oder alle 1-3 Tage umlegen, um Schadstellen zu vermeiden

Noch Fragen zum Sportplatzknigge oder wie abgenutzte Flächen wieder regeneriert werden können? Dann rufen Sie uns an. Wir freuen uns.

Mikroschlitze / Drain-Air-Schlitze

Die wasserabführenden Sickerschlitze werden mit den Jahren immer mehr überdeckt. Dies entsteht durch die neu aufgebaute Rasenschicht. Diese oft schlecht durchlässige Überdeckung führt zu verzögertem Wasserabfluss und muss mittels Mikroschlitzen durchbrochen werden. Diese Mikroschlitze nennt man auch Drain-Air-Schlitze. Wie es der Name schon sagt, wirken sie nicht nur drainierend, sondern versorgen die oberste Schicht mit Luft, welche für die Bodelebewesen wie auch für die Wurzeln von grosser Bedeutung ist. Sind die Drain-Lüftungsschlitze mit den Sickerschlitzen verbunden, ergibt dies wieder eine gute Entwässerung.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Sportplätze sind nach Regenfällen wieder schneller bespielbar. Der schnelle Wasserabfluss behebt das Oberflächenwasserproblem und vermindert so das Unfallrisiko. So müssen sich Fussballspieler nicht mehr über nasse Füsse auf dem Sportplatz beklagen. Die grosse Rasensanierung entfällt, nach kurzer Spielpause kann der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden.

Wie wird der Drain-Air-Schlitz erstellt?

Zuerst schneidet das Messer einen Schlitz in den Boden. Dieser 2cm-Schlitz wird anschliessend mit Quarzsandriesel oder feinem Splitt verfüllt. Der Reihenabstand der Messer beträgt 25 cm. Am Schluss wird der neue Mikroschlitz angedrückt.

Trüb für Grün am ESAF in Zug

Was verbindet die Firma Trüb für Grün AG als Sportplatzbauer mit dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug? Natürlich die Rasensanierung nach dem Fest. Als Experte für Rasensanierungen nach kleinen und grossen Anlässen sind wir bekannt. Mit unserem bestens ausgerüsteten Maschinenpark sind wir für jeden Schaden auf Rasenplätzen bereit.

Am ESAF standen diverse Verbands- und Festzelte auf den Fussballplätzen. Der grosse Besucheransturm hatte auch eine massive Abnutzung der Sportrasenflächen zur Folge. Alle Zelte wurden bodenschonend auf- und abgebaut. Ohne Licht und Wasser und der zusätzlichen Hitze unter den Platten sind viele Stellen abgestorben. Dies hatte zur Folge, dass 13’200 m2 abgestorbener Rasen abgefräst und neuer Rollrasen verlegt werden musste. Die weniger beanspruchten Rasenflächen wurden vertikutiert, nachgesät, gedüngt und aerifiziert. Die tiefgründigen Verdichtungen wurden später mit der Tiefenlockerung gelöst.

Der Rasenfilz

Die Anreicherung organischer Masse an der Bodenoberfläche von Rasenflächen nennt man Rasenfilz. Diese Akkumulation verändert die Eigenschaft der Rasenfläche massgeblich. Der Rasenfilz muss nicht zwangsläufig aus abgestorbenen Blättern bestehen, es können auch abgestorbene Wurzeln oder Ausläufer der Gräser sein.

Der Rasenfilz entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen neuer organischer Masse und deren Abbaurate. Trockenheit oder häufige und starke Bewässerung von Rasenflächen kann tendenziell zu einer höheren Rasenfilzbildung führen, ebenso das Mähen mit dem Roboter ohne Schnittgutaufnahme. Der schlechte Lufthaushalt, der durch Bodenverdichtung beim Fussballspiel zu Stande kommt, kann ein weiterer Grund sein. Die Bodenverdichtung und die Trockenheit schränken die Mikroorganismen in ihrer Tätigkeit ein und haben einen verminderten Abbau von organischer Masse zur Folge. Der Abbau funktioniert nur, wenn der Boden feucht ist und die im Boden lebenden Regenwürmer und Bakterien sich fortbewegen können.

Der Rasenfilz ist unerwünscht, weil:

  • grosser Wasserrückhalt (wie ein Schwamm)
  • Verlust der Strapazierfähigkeit (Scherfestigkeit)
  • geringe Tiefendurchwurzelung
  • vermindert die Widerstandsfähigkeit bei Trockenheit
  • schlechte Wirkung von Übersaaten (kein Bodenkontakt von Saatgut)
  • kein Nährstoffspeicher
  • erhöhte Krankheitsanfälligkeit

Der Rasenfilz kann Wasser speichern wie ein Schwamm. Ein Millimeter Filz speichert einen Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Ist eine 10 mm starke Filzschicht vorhanden, kann bei 10 mm (10 l/m2) Niederschlag gar kein Wasser mehr in den Boden dringen. Alles wird im Filz aufgehalten. Dies hat eine schlechte Wurzelbildung zur Folge und macht den Rasen bei Trockenperioden kaum mehr widerstandsfähig.

Die Gegenmassnahmen sind das Striegeln und das Vertikutieren. Sogar das Aerifizieren mit Hohlspoons hilft den Filz abzubauen, da dieser durchstochen und dadurch wieder besser abgebaut werden kann. Am besten wird Sand in die Aerifizierlöcher eingeschleppt. Dies hält die Durchlässigkeit und den Lufthaushalt aufrecht, die Mikroorganismen können ihre Arbeit erledigen.

Die Häufigkeit der Filzbekämpfung richtet sich nach der Geschwindigkeit vom Filzaufbau. Dies kann zum Beispiel mit einmal vertikutieren pro Jahr genügen. Auf Sportplätzen reden wir oft von 2 – 4 mal striegeln pro Jahr.

Torraumsanierung / Rollrasen

Gerade die Torräume, oft aber auch das Mittelfeld, unterliegen bei starkem Spielbetrieb besonders hohen Belastungen. Kahle Flächen im Rasen sind die Folge. Die Sanierung dieser Flächen mit Rollrasen bietet die Möglichkeit, den Rasen in spielfreien Zeiten recht kurzfristig und erfolgreich wieder herzustellen.

Wichtig dabei ist die Qualität des Rollrasens. Auf Sportplätzen muss er grundsätzlich immer auf Sand gezogen sein und unbedingt der DIN 18035/4 entsprechen.

Die Vorgehensweise bei der Verlegung von Rollrasen im Tor und Mittelfeldbereich sieht wie folgt aus:

  • Abfräsen der bestehenden Grasnarbe und Entfernen von Filz und Speckschicht
  • Sauberes Abschneiden mit einem Rasensodenschneider an den Rändern
  • Lockern der Rasentragschicht
  • Erstellen der Feinplanie
  • Ausbringen von ca. 30 – 50 g Startdünger/m2
  • Ausbringen von ca. 50 – 100 g Agrosil/m2 zur Förderung des Wurzelwachstums
  • Verlegen des Rollrasen
  • Anwalzen des Rollrasens
  • Ausreichendes Wässern
  • Sauberes Verfüllen der Ränder mit Einsaat
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Vertikutieren versus Striegeln

Rasenregeneration

Immer wieder wird auch unter Fachleuten diskutiert, ob das Vertikutieren oder Striegeln die bessere Pflegemassnahme sei. In diesem Blog nehmen wir beide Optionen unter die Lupe und zeigen euch, wo die Unterschiede sind und was beachtet werden muss.

Vertikutieren

Mit dem Vertikutieren wird einerseits der Filz entfernt, anderseits erhöht es wiederum die Wasserdurchlässigkeit in den Rasentragschichten. Hierbei schneiden senkrecht stehende Messer den Filz aus der Narbe. Die Arbeitstiefe ist so einzustellen, dass der ganze Filz-Horizont herausgearbeitet, der Mutterboden aber nur leicht angeritzt und die Wurzeln nicht beschädigt werden.

Idealer Zeitpunkt ist Mai / Juni, nach der zweiten Düngergabe, wenn der Dünger die volle Wirkung bringt und die Lücken wieder schneller schliessen. Vertikutiert man in dieser Zeit, sind die Sportplätze voll belastet. Durch diesen Eingriff werden sie allerdings noch zusätzlich belastet. Daher muss jeder Sportplatz vor Ort beurteilt werden, ob diese Massnahme gerade sinnvoll ist oder nicht. Hingegen bei Schulhausplätzen und Freizeitanlagen, bei denen die Belastung geringer ist, sehen wir das Vertikutieren als eine ideale jährliche Pflegemassnahme.

Striegeln

Hauptzweck dieser Massnahme ist es, den Filz und abgestorbenes organisches Material an die Rasenoberfläche zu bringen und anschliessend aufzunehmen. Striegeln im März sollte vor dem ersten Schnitt und der Düngergabe erfolgen. Dadurch werden Wurmhaufen und gleichzeitig der Schneeschimmel entfernt. Mit anschliessendem Mähen, Aufnehmen des Filzes und des Grüngutes und einer Düngung ist dies der ideale Start in die neue Saison. Beim Einsatz im Frühling ist die Intensität zu beachten. Ist diese zu stark, kann es kontraproduktiv sein. Die Gefahr besteht auch im frühen Frühling, dass die Gräser Poa pratensis herausgerissen werden, welche man eigentlich fördern möchte. Dies entsteht durch zu tiefes Striegeln, da die Wurzeln nach dem Winter noch nicht tief genug sind oder nach der Herbstansaat noch nicht richtig wurzeln konnten.

Wird ein Sportplatz zu wenig belastet, ist dies auch schädlich, darum striegelt man ihn. Das Striegeln kann auch eingesetzt werden, um die nötige Belastung einzubringen. Im Mittelbereich des Platzes, wo die Belastung am höchsten ist, kann die Striegelmassnahme auch eingeschränkt und nur die äusseren Bereiche gestriegelt werden. Bei Sportplätzen mit Mährobotern empfehlen wir, den Sportplatz in der Vegetationszeit monatlich zu Striegeln. Wie bei vielen Pflegemassnahmen gilt auch hier, lieber häufiger dafür weniger intensiv.

Sommerschäden sind regenerierbar!

Rasenstriegel

Einige Rasenflächen sind nach diesem trockenen Sommer verbrannt und braun, aber dennoch nicht hoffnungslos verloren. 

Im September wird der Rasen wieder beginnen sich zu regenerieren. Dies kann mit folgenden Massnahmen gefördert werden:

  • vertikutieren oder striegeln der Grasnarbe (Totgras entfernen)
  • Übersaat mit Perforation
  • Dünger ausbringen
  • Topdressing

Reagieren Sie rechtzeitig, damit Ihr Rasen wieder grün wird. Gerne erarbeiten wir Ihnen ein Angebot.

Sportliche Grüsse

Felix Glättli    mobil 076 575 00 71    f.glaettli@trueb-ag.ch

Vertikutieren

Rasenpflege im Frühling

Bald geht die Rasensaison wieder los. Für einen gesunden und grünen Fussballrasen sollten Sie ein paar wichtige Schritte befolgen. Hier sind einige Tipps für den erfolgreichen Start in den Frühling.

  • Düngen Sie den Rasen: Eine Düngung im Frühling ist ein wichtiger Schritt, um dem Rasen den nötigen Nährstoff-Boost zu geben. Verwenden Sie einen stickstoffhaltigen Rasendünger, der für den Frühling geeignet ist. Achtung, stark stickstoffhaltiger Dünger kann aber bei unsachgemässer Anwendung zu Verbrennungen im Rasen führen. Ein schnellwirkender Rasen-Volldünger sorgt für ein kräftiges Grün und hilft zur Behebung von Mangelerscheinungen aus dem Winter.
  • Striegeln oder Vertikutieren Sie den Rasen: Diese Massnahme entfernt abgestorbenes Material aus der Grasnarbe. Für stark verfilzte Grasnarben wird das Vertikutieren empfohlen. Für viel genutzte Sportrasenflächen ohne Filz wird das Striegeln angewendet. Auch nach einem Befall von Schneeschimmel reicht oft das Striegeln aus. Beide Massnahmen fördern das Wachstum und lassen frisches Gras aufwachsen. Es ist ein wichtiger Schritt, um einen gesunden und dichten Rasen zu erhalten. Das heraus gestriegelte oder vertikutierte Material wird mit einem Aufnahmegerät entfernt und fachgerecht entsorgt.
Striegeln entfernt das abgestorbene organische Material aus der Grasnarbe
  • Mähen Sie den Sportrasen: Beginnen Sie mit dem Mähen, sobald das Gras wächst. Stellen Sie sicher, dass das Messer sauber geschliffen ist. Durch den sauberen Schnitt wird der Befall von Krankheiten vermindert. Ausfransungen aufgrund von stumpfen Messern führen auch zu bräunlichen Stellen, was unschön aussieht. Das Mähen erfolgt anschliessend in regelmäßig Abständen. Im Frühling bei kühleren Temperaturen noch ungefähr alle zehn Tage. Je wärmer es wird und je mehr das Wachstum einsetzt, wird der Intervall auf bis zu zwei Mal wöchentlich umgestellt.
Messer schleifen ist angesagt, für einen sauberen Schnitt am Grashalm

Indem Sie diese Schritte befolgen, können Sie Ihren Rasen auf eine erfolgreiche Saison vorbereiten. Verwenden Sie hochwertige Produkte und je mehr Zeit im Frühling dem Sportrasen gegönnt wird, desto dichter, gesünder und grüner wird er wachsen. Genießen Sie Ihren gepflegten Rasen in vollen Zügen!