Die alten Sandplätze oder Allwetterplätze waren früher eine gute Alternative anstelle des Kunstrasens. Damals waren die Kunstrasen noch nicht so ausgereift, wenig erprobt und sehr teuer. Die Sandplätze waren kostengünstig und verdienten den Namen Allwetterplatz auch. Heute finden genau diese Plätze bei den Fussballern eine schlechte Akzeptanz. Immer mehr ist eine Alternative gefragt. Meist ist der Sandplatz nicht genügend gross, um ein vollwertiges Fussballfeld zu erstellen. Daher scheuen sich viele davor, an ein Kunstrasenfeld auch nur zu denken, da es nur als Trainingsplatz genutzt werden kann.
Wir haben vor ca. 3 Jahren bereits einen Sandplatz in einen Naturrasen verwandelt (FC Eschenbach SG, 8000m2), im Frühling 2014 einen weiteren kleinen Platz für die Grün Stadt Zürich. In der Waldegg Horgen wurde ein alter Tennenbelag in einen Kunstrasen verwandelt, ebenso in Kilchberg ein Sandplatz für einen neuen Kunstrasen aufgehoben: Objekt.
Im Mai 2014 haben wir den letzten Sandplatz in Horgen in ein Naturrasenfeld umgewandelt. Dieses kann problemlos auch als Winterrasen / Winternaturrasen genutzt werden. Bei der Nutzung als Winterrasenplatz muss diesem im Frühjahr eine Pause für Nachsaaten gegönnt werden.





Der FCL (FC Luzern) benötige neben der Swisspor Arena einen strapazierfähigen Trainingsplatz, der ähnliche Spieleigenschaften wie der Stadionrasen aufweist. Ein wichtiges Anliegen war seitens des FCL ein gutes Preis- Leistungsverhältnis zu erhalten. Die optimale Lösung ist die Mischbauweise* mit dem klassischen Aufbau mit Saugerleitungen und Sickerschlitzen im 1-Meter-Raster. (System Intergreen/ RKS). Der Oberboden wird mit den richtigen Komponenten gemischt. Diese binden gewohnt gut die Nährstoffe und das Wasser, ideal auch für das Tiefenwachstum der Wurzeln. Bei der Abnahme war die Wurzeltiefe bereits 18cm(!). Zusätzlich wird eine 2. Schicht mit einer Fertig-Rasentragschicht auf die Sickerschlitze gezogen (Lavaterr). Diese erhöht zusätzlich die Belastbarkeit des Platzes, es sind daher mehr Spielstunden pro Woche möglich. Und dies mit einem deutlichen Preisvorteil und den vegetations-technischen Vorteilen gegenüber der Bauweise mit Flächendrainage.









In dieser Woche und den ganzen Mai hindurch fällt die Poa annua und das Poa trivialis wieder besonders unangenehm auf. Die Ausbreitung ist gerade jetzt besonders stark. Flächen, die bis vor wenigen Wochen noch frei davon waren, sind nun bedeckt mit der einjährigen Rispe. Diese erkennen Sie an der hellgrünen Farbe. Unbeliebt macht sich die Poa annua und die Poa trivialis durch das schlechte Wurzelwachstum, sprich, die schlechte Scherfestigkeit für den Spielbetrieb.


Die Bewässerung der Rasengräser ist ein wichtiger Pflegepunkt für eine geschlossene Grasnarbe. Es gilt eine einfache Faustregel:
Beteiligte rund um Sportstätten werden bei Rasenunterhalt und -pflege durch extreme
Topdressing im Frühjahr ? Im März und April kurz vor der Inbetriebnahme der Plätze empfehlen wir ein Topdressing. Als Topdressing versteht man eine kleine Sandgabe, ca. 2 Liter pro Quadratmeter, auf den gemähten Sportrasen oder Golfgreen. Auf Rasenspielfelder ist ein kalkarmer Rheinsand 0-2 mm bestens geeignet. Durch das Topdressing können die Spieleigenschaften, insbesondere bei Regen und Feuchte verbessert werden. Es bildet sich eine kleine Sauberkeitsschicht zwischen der Rasentragschicht und dem Benutzer. Der Rasen wird geschont, die Schäden minimiert. Die ausgebrachte Menge kann im Sommer eingespart werden, und ist somit kostenneutral. Dies basierend auf unserer Empfehlung: 4-5 Liter kalkarmer Rheinsand pro m2 und Jahr.


Bekanntlich verursacht das Fussballspiel besonders bei nasser Witterung oder ausserhalb der Vegetationszeit am meisten Schäden auf dem Rasenplatz. Es gilt die Nutzungsansprüche und