Dein Background ist die grüne Branche, Du hast eine landwirtschaftliche Lehre oder eine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker?
Du bist engagiert, flexibel und hast bereits Erfahrung rund um die Rasenpflege oder bist daran interessiert, Dich in diesem Bereich weiter zu bilden? Wir sind tagtäglich für unsere Kunden unterwegs und betreuen über eine Million Quadratmeter Rasenflächen.
Es erwartet Dich einer der modernsten Maschinenparks in einem fortschrittlichen Unternehmen. Wir bieten Dir in gemeinschaftlicher Atmosphäre einen sicheren Arbeitsplatz, der auf Langfristigkeit ausgelegt ist.
Der heisse Sommer neigt sich langsam dem Ende entgegen. Der ideale Zeitpunkt, um Schäden durch Hitze (Thema) oder hohe Belastung zu regenerieren.
Durch Striegeln werden die abgestorbenen Rasengräser, der aufgebaute Filz sowie die Ungräser Poa annua und Poa trivialis sicher entfernt.
I Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Nachsaat. Wir verwenden geeignete Mischungen für Sportrasen wie UFA Regeneration Trüb Spezial und OHS Topsaat Turbo.
Mit dem Besanden wird die Bodenstruktur verbessert und die Wasserdurchlässigkeit erhöht. Die Besandung der Rasenflächen erfolgt ausschliesslich mit kalkarmem Rheinsand oder Quarzsand.
Beim Aerifizieren wird mit Hohlspoons ein hervorragendes Saatbeet für die Nachsaat geschaffen sowie Unebenheiten im Rasen eliminiert.
Die richtige Düngung im Herbst ist wichtig. Es gilt, den Kaligehalt langsam zu erhöhen und somit Winterschäden zu vermeiden. Infos Vermeidung von Winterschäden: Link und Download Infoblatt
Zur Vorbeugung von Schneeschimmel setzen wir seit Jahren erfolgreich flüssige Mittel ein. Für mehr Infos nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Regelmässig absolvieren alle Mitarbeiter der Firma Trüb für Grün AG eine interne Weiterbildung. Neue Maschinen, Geräte und Vorschriften im Bereich Arbeitssicherheit gilt es kennen zu lernen. Ebenso wird die Werteordnung und unser Leitbild gegenüber unseren Kunden, neuen Mitarbeitern und Lehrlingen sowie im alltäglichen Miteinander aufgezeigt.
So kann unser Anspruch auf die beste Qualität auch morgen sichergestellt werden. In gemischten Gruppen aus den Abteilungen Gartenbau, Planung, Gartenunterhalt und Sportplatzbau absolvieren sie einen Parcours und lernen auch voneinander während dieser Zeit.
Trockenschäden behandeln: Meist wachsen vertrocknete Stellen im Rasen wieder von selber zu. Auf Sportrasenflächen empfehlen wir ab Ende August, die Flächen kräftig zu striegeln oder zu vertikutieren, aerifizieren, düngen und mit einer Regenerationsmischung wie Topsaat Turbo / UFA Regeneration mit 20gr/m2 nachzusäen.
Durch die Trockenheit können weniger tolerante Gräserarten wie Lolium eventuell nicht mehr austreiben, die Gräserzusammensetzung wird somit nachhaltig zum Negativen beeinflusst.
Durch die Nachsaat kann auch wieder das Ausbreiten der Poa annua vermindert werden. Siehe auch : Poa annua
Verminderung von Trockenschäden vermeiden, siehe auch: Bewässerung
Ein Rasen verbrennt, wenn man tagsüber wässert. Das stimmt nicht. Gerade bei Neusaaten, Übersaaten und Sanierungen mit Rollrasen ist es unerlässlich. Tipps in Broschüre: Bewässerung. Zwar ist die Bewässerung tagsüber wegen der Verdunstung weniger effizient, aber auch Gräser freuen sich über eine Abkühlung.
Die Bewässerung im Sommer ist eine zentrale Pflegemassnahme. Ausführlich haben wir hier darüber berichtet. Link
Trockenschäden behandeln: Meist wachsen vertrocknete Stellen im Rasen wieder von selber zu. Auf Sportrasenflächen empfehlen wir ab Ende August, die Flächen kräftig zu striegeln oder zu vertikutieren, aerifizieren und mit einer Regenerationsmischung wie Topsaat Turbo / UFA Regeneration mit 20 gr/m2 nachzusäen. Durch die Trockenheit können weniger tolerante Gräserarten wie Lolium eventuell nicht mehr austreiben, die Gräserzusammensetzung wird somit nachhaltig zum Negativen beeinflusst. Pflege.
Einige Rasengräser können nicht mehr austreiben, so wird die richtige Zusammensetzung gewährleistet.
Düngung: Meist ist die Nährstoffversorgung im Juli auf dem unteren Limit. Die Gefahr von Rotspitzigkeit steigt. Zudem sind unterversorgte Rasengräser anfälliger auf Hitze und Trockenstress. Wir empfehlen daher, die Düngergabe zu halbieren und Ende August den Rest auszubringen.
Mähen: Ohne Spielbetrieb nicht zu tief mähen, lassen Sie die Mähhöhe ruhig auf 45-55mm. Vor dem Betrieb langsam stufenweise wieder tiefer mähen.
Sommerfusarium: Achten Sie bei der Hitze und der Bewässerung auf Sommerfusarium.
Kurz bevor unsere Sportplatz-Teams einige Tage Sommerpause machen wird mir die grosse Einsatzbereitschaft dieser Gruppe bewusst. Unzählige Überstunden und Samstage wurden gearbeitet, ohne je ein böses Wort zu verlieren oder schlechte Laune zu haben. Danke! Auch unseren Kunden ein grosses Dankeschön! Das Vertrauen, das Sie uns tagtäglich entgegen bringen, ist keine Selbstverständlichkeit. Wir schätzen das sehr. Trotz des hektischen Alltags, dem auch Sie ausgesetzt sind, ist das Miteinander und die Freude, gemeinsam etwas zu erreichen und zu bewegen, das Wertvolle an unserer Arbeit. Unser Sportrasen-Team sagt Ihnen: Im Dank eingeschlossen sind unsere Lieferanten Cargo-Green, HEK Interstein, Hauenstein Samen und UFA Samen, im Kunstrasen-Bereich die Firma Polytan sowie unser fliegender Mechaniker von Schuler Landmaschinen. Ohne Euch würden wir stillstehen. Wir wünschen Euch allen schöne Sommertage und erholsame Ferien!
Die Bewässerung der Rasengräser ist ein wichtiger Pflegepunkt für eine geschlossene Grasnarbe. Es gilt eine einfache Faustregel:
„Lange Beregnungsintervalle mit viel Wasser“
Das heisst, die Wurzeltiefe nimmt ab, wenn Sie täglich nur wenig Wasser geben. In sehr trockenen Phasen ist es somit empfehlenswerter, nur 1-2 mal wöchentlich früh morgens zu wässern, dafür aber ausgiebig. Früh morgens ist der Wasserverlust am geringsten. Bei Sonnenschein wird ein Teil des Wassers direkt verdunsten.
Die Rasenwurzeln orientieren sich dadurch automatisch an den tiefer liegenden Schichten, da die oberste schnell austrocknet. Tiefe Wurzel helfen längere Trockenperioden zu überstehen. Wie viel ungefähr ein Rasen an Wasser verbraucht ist in der Tabelle ersichtlich.
Bei einer Temperatur von beispielsweise 30 Grad wird pro Beregnungsintervall 15 – 20 Liter/m2 ausgebracht. Daraus resultiert, dass ca. zwei Beregnungen pro Woche nötig sind, um den Wasserhaushalt optimal zu gestalten. Die Bewässerungstiefe kann mit dem Spaten überprüfen werden. In diesem Fall sollte es 15 – 20 cm tief feucht sein. Wird mit einem Regenmesserbecher kontrolliert, entspricht ein Teilstrich = 1 mm Niederschlag = 1 Liter Regenwasser/m2.
Vergessen Sie nicht, bei Fragen unsere Broschüre Naturrasen Pflege & Regeneration anzufordern. In unserem Ratgeber finden Sie weitere Hinweise für die Bewässerung von Neusaaten, Rollrasen und vieles mehr.
Richtiges Verhalten bei – und vor allem nach – der Nutzung des Sportrasens kann sehr viel zur Erhaltung des Rasens beitragen. Wenn sich alle Spieler und Trainer an ein paar kleine Regeln halten, wird die Qualität des Rasens besser. So kann auf lange Spielpausen wegen Sanierungen verzichtet werden. Dein Platzwart gibt täglich sein Bestes, damit ihr einen Top-Rasen habt. Tragt also Sorge zu eurem Platz.
Hier einige „Knigge-Regeln“:
bewegliche Tore bei Trainingseinheiten jeweils versetzen und Abends versorgen
keine Einlaufübungen innerhalb des Spielfeldes
nach dem Spiel ausgetretene Rasensoden wieder einsetzen und festtreten
Ein Rasenplatz muss gesperrt werden, wenn:
auf Weisung des Platzwartes
der Platz durch Nässe sehr tiefgründig ist
eine Schnee- oder Reifauflage vorhanden ist
die Grasnarbe aufgetaut, aber die Rasentragschicht noch gefroren ist
umfangreiche Regenerations-Massnahmen durchgeführt worden sind. In der Sommerpause muss der Platz 4-6 Wochen gesperrt bleiben.
zudem: Müll und Unrat wie Zigarettenkippen nicht auf den Platz werfen!
Zur Zeit wird wieder vermehrt über Hybridrasen-Systeme diskutiert. Die Idee wurde bereits von Skierde vor 20 Jahren untersucht, damals natürlich mit einem anderen Stand der Technik. Beim heutigen Hybridrasen gibt es zwei hauptsächliche Lösungsansätze.
Armierung der Rasentragschicht
In die Rasentragschicht, RTS genannt, werden Kunstfasern eingemischt. Je nach Hersteller und System zum Teil ca. 6 kg auf 1 m3. Dadurch erhofft man sich einen stabileren Untergrund.
Armierung der Rasennarbe ( und/oder armierte Rasentragschicht) Der 2. Lösungsansatz wäre die Armierung der Rasennarbe. Daher der Begriff Hybridrasen, eine Mischung aus Naturrasen und Kunstrasen.
Beide Gruppen zielen auf eine höhere Belastungsdauer des Rasens ab. Sprich mehr Belastungsstunden pro Woche.
Beim Vergleich zum Naturrasen ist bei der Belastbarkeit die Grenze bei der Grasnarbe gesetzt. Hybridrasen enthält den grösseren Anteil Naturrasen. Dieser hat bei der Belastbarkeit seine natürliche Grenze.
Pflegekosten sparen? Die Pflegekosten werden sich im Rahmen von den normalen Sportrasenflächen bewegen, also zwischen 6-10 Fr./m2/Jahr.
Sanierung / Folgekosten Laut einigen Herstellern muss der gesamte Rasen (nur der Naturrasen- Anteil) ausgefräst und neu angesät werden. Dies, weil der Naturrasen sich natürlich etwa 3-5 mm im Jahr aufbaut und die darunter liegende Kunstrasenfaser verschwinden würde. Je nach Hersteller wird das alle 2-4 Jahre der Fall sein. Bei einer Neusaat wird der Platz in den Vegetationsmonaten etwa 8-10 Wochen gesperrt bleiben müssen.
Entsorgung Ein Nachteil wird besonders bei der armierten Rasentragschicht die Entsorgung in einem späteren Zeitpunkt sein. Nach Herstellerangaben ist der Kunstfaser-Anteil in der RTS im Bereich Inertstoff.
Mehrkosten Es ist davon auszugehen, dass bei einer armierten RTS etwa 150’000 Fr. Zusatzkosten gegenüber der normalen RTS entstehen.
Überlegungen Wenn man den Hybridrasen mit einem DIN Platz, zum Beispiel mit einer Lavaterr-Rasentragschicht vergleicht, wird die höhere Belastung nur einige Stunden pro Woche höher sein. Sprich vielleicht etwa 3-4 Stunden pro Woche mehr (30 statt 25 Stunden pro Woche, Basis Naturrasen 900 Stunden / Jahr).
Falls die Belastung höher ist, wird ein Kunstrasen pro Spielstunde günstiger werden.
Die Belastung pro Woche wird sich meist nur aus Trainingsspielen am Abend und Spiele an den Wochenenden ergeben.
Die von den Herstellern nach 2-4 Jahren verlangte Sanierung hebt die einige Stunden mutmassliche Mehrbelastung pro Woche wieder auf. Erschwerend kommt hinzu, dass die verlangte Sanierung genau in die Spielsaison fallen wird.
Der Baugrund muss standhalten, da Senkungen etc. nur aufwendig korrigiert werden können.
Die verwendete Kunstrasenfaser ist dem gleichen Verschleiss wie bei einem Kunstrasen ausgesetzt. Es ist davon auszugehen, dass der Hybridrasen nach 15 Jahren komplett ausgewechselt werden muss. Die im Hybridrasen eingearbeitete RTS wird ebenfalls Verschleisserscheinungen zeigen. Ein Naturrasen selber hat eine Lebensdauer von mindestens 30 Jahre.
Eine abgespielte Fläche kann nur mittels Nachsaat/Sperrung saniert werden, anstelle Rollrasen in der Spielpause oder nach Spielschluss.
Der Hybridrasen hat die gleichen natürlichen Grenzen bezüglich Schnee und gefrorenem Boden wie der Naturrasen.