Die Sportanlage Pfaffenmatt in Erstfeld besitzt einen modernen Naturrasenplatz. Dieser erfüllt die hohe Baukunst des Sportplatzbaus.
Das vorhandene Aushubdepot wurde durch uns gesiebt und die Steine gebrochen. Diese beiden Materialien haben wir als Gemisch für einen stabilen Baugrund des Naturrasens eingebaut und so die korrekte Neigung (Gefälle) des Sportplatzes erstellt.
Sehen Sie hier, wie der Sportplatz gebaut wurde.
Damit die Fussballspiele auch am Abend bei Dämmerung und Dunkelheit statt finden können, brauchte es eine Beleuchtung. Mit 4.5 m3 Beton und etwas über 300 kg Armierungseisen pro Fundament wurde der Grundstein für die Beleuchtung gelegt.
Der Hauptplatz der Sportanlage Kleine Kreuzzelg in Mellingen wurde im Sommer 2020 saniert. Die Mischbauweise konnte hier bei besten Witterungsverhältnissen umgesetzt werden. Den Bauplan sehen Sie hier im Video.
Die neuen Saugerleitungen mit ihren Sickerpackungen und den Sickerschlitzen sorgen für einen raschen und guten Wasserabzug und versprechen ein rasches Bespielen nach Niederschlägen.
Das durch uns als Sportplatzspezialist vor Ort gemischte Humus/Sand/Lava-Gemisch und das Lavaterr on Top sorgen für beste Scherfestigkeit in der Rasentragschicht. Die Rasengräser können darin gut verwurzeln und das ganze bleibt stabil, so dass die Freude am neuen Rasen lange währt.
Nichts desto trotz heisst es, was abgenutzt wird, muss wieder ergänzt werden. Lücken in der Grasnarbe müssen geschlossen und verdichtete Horizonte gelockert werden. Auf Wunsch helfen wir Ihnen gerne, das für Sie geeignete Pflegeprogramm zusammen zu stellen. Dieses richtet sich in erster Linie nach der Nutzungsintensität. Weiter spielt die Witterung vor und während der Benutzung eine wesentliche Rolle, bevor dann die eigentlichen Pflegemassnahmen zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden.
Gerade die Torräume, oft aber auch das ganze Mittelfeld, leiden in den Herbstmonaten durch die Feuchtigkeit in der Rasentragschicht.
Kahle Flächen im Sportrasen, besonders in den Torräumen und im Mittelfeld sind die Folgen.
Die Sanierung dieser Flächen mit Rollrasen ist die beste Methode, den Rasen in spielfreien Zeiten kurzfristig und mit Erfolg wieder herzustellen.
Gerade jetzt anfangs November/Dezember ist eine Sanierung mit Dicksoden besonders effizient. Der Rollrasen wurzelt bis zum Frühjahr und bei Spielbeginn ist der Platz in perfektem Zustand. Dicksoden ist Rollrasen mit einer Stärke/Schäldicke von 25-35mm.
Für Sportrasen-Plätze muss der Rollrasen grundsätzlich immer auf Sand gezogen sein und unbedingt der DIN 18035/4 entsprechen.
Folgende Vorgehensweise bei der Verlegung von Rollrasen im Tor und Mittelfeldbereich ist optimal:
abfräsen der bestehenden Grasnarbe und Entfernen von Filz und Speckschicht
sauberes Abschneiden mit einem Rasensodenschneider an den Rändern
lockern der Rasentragschicht mit Vertidrain oder Kreiselegge
erstellen der Feinplanie/Reinplanie
ausbringen von ca. 40g Startdünger/m2
ausbringen von ca. 100g Agrosil/m2 oder Vegevert zur Förderung des Wurzelwachstums
leichtes Anwalzen des Rollrasens
ausreichendes Wässern auch im November
sauberes Verfüllen der Ränder mit Rasentragschicht (Lavaterr oder gleichwertiges Material)
Einsaat mit Regenerationssamen wie OHS Topsaat Turbo oder UFA Regeneration Highspeed
Im Auftrag der Stadt Zürich haben wir vor ein paar Wochen die Sanierungsarbeiten auf dem Sportplatz Utogrund begonnen. Ein spannendes Objekt, bei welchem der gesamte Aufbau inklusive der Baugrunddrainage neu gebaut wird. Der Aufbau ist nach DIN Normen, es entsteht nach den Erdarbeiten eine neue Entwässerung mit Sickerschlitzen im Baugrund, eine Flächendrainage, eine filterstabile Drainschicht und eine Rasentragschicht mit Intergrün 07.
Ende Oktober folgt der Rollrasen. Die Arbeiten laufen dort noch bis Ende Oktober/Anfangs November.
Fläche ca. 9’000m2
Abfuhren ca. 4’000m3
Flächendrainagen ca. 1’300t HEK/Interstein
Drainschicht ca 1’700t HEK/Interstein
Rasentragschicht HEK/Interstein ca. 2’400t
Projektierung: Sportrasen GmbH, Jürgen Hornbostel, im Auftrag der Stadt Zürich
Der 1980 durch uns erbaute Sportplatz Beichlen (7500m2) in Wädenswil hatte durch den schlechten Untergrund eine grössere Senkung. Diese wurde mit einer Leichtschüttung mit 1000m3 Schaumglasschotter von Interstein verfüllt. Der gesamte Platz wurde neu gebaut, inklusive neuer Entwässerung und einer Rasentragschicht aus vorhandenem Oberboden und kalkarmem Rheinsand.
Wir wünschen dem FC Wädenswil viele erfolgreiche Spiele auf dem neuen Platz.
Der FC Aesch in Baselland hatte Grosses vor. Man wollte ein U19-Turnier mit hochkarätigen Mannschaften in Aesch durchführen.
Mit U19-Mannschaften wie Juventus Turin, Borussia Dortmund, Hamburger SV, FC Basel und vielen anderen. Der Hauptplatz wies jedoch viele Unebenheiten auf und bestand aus einer schlechten Zusammensetzung der Rasengräser. Hier durften wir unsere Stärke bei der Express-Rasensanierung ins Spiel bringen. Wir konnten innert wenigen Tagen den gesamten Platz abfräsen, mit dem Laser ausplanieren und mit neuem Rollrasen verlegen. Und das Wichtigste: Bis zum nächsten Spiel vergehen deshalb nur wenige Wochen. Ebenfalls wurden neue Tribünenstufen erstellt.
Die Mischbauweise verknüpft das Beste aus zwei Welten: Dem klassischen RKS Platz (Rasen-Komplett-System Intergreen), also ein bodennaher Aufbau mit einer Rasentragschicht aus Oberboden, Lavasand und kalkarmem Rheinsand und dem DIN Aufbau mit Flächendrainage und Fertig- Rasentragschicht wie Lavaterr von Cargo Green, HEK Intergrün 07 oder OP 80/20 von Steidle. Die Baugrundentwässerung mit Saugerleitungen und Sickerschlitzen sind ebenfalls bei beiden Systemen unerlässlich im Sportplatzbau / Sportplatz-Neubau.
Im April 2014 haben wir im Auftrag des FCL (FC Luzern) einen Top- Trainingsplatz bauen dürfen, sowie für die Stadt Luzern einen 2. Platz. Die Mischbauweise hat den klassischen Aufbau mit Saugerleitungen und Sickerschlitzen im 1-Meter-Raster. Diese bindet gewohnt gut die Nährstoffe und das Wasser, ideal auch für das Tiefenwachstum der Wurzeln. Zusätzlich wird eine 2. Schicht mit einer Fertig-Rasentragschicht auf die Sickerschlitze gezogen. Diese erhöht die Belastbarkeit des Platzes, somit sind mehr Spielstunden pro Woche möglich. Und dies mit einem deutlichen Preisvorteil gegenüber der Bauweise mit Flächendrainage. Der Platz besteht eine Prüfung nach der DIN Norm 18035.
Der neue Trainingsplatz des FCL wurde mit einer Lavaterr-Mischung von Cargo Green abgedeckt, der neue Platz für die Stadt Luzern mit einer Fertigtragschicht der Firma Steidle. Beide Fertigtragschichten erfüllen die DIN Norm für den Sportplatzbau.
Beide Plätze sind verlegt mit einem DIN-konformen Rollrasen der Firma UFA / Büchner Rollrasen.
Vorteile der Mischbauweise:
höhere Belastbarkeit des Sportrasens
längere Benutzbarkeit
kostengünstiger gegenüber Flächendrainage
bessere Speicherfähigkeit ( Sorption) gegenüber reiner Fertigtragschicht