Letzte Woche ist der Startschuss für den Umbau/Neubau eines Sportplatzes im Kleinholz in Olten gefallen. Um einer möglichst hohen Belastung standhalten zu können, wird der Platz in der Mischbauweise ausgeführt. Update folgt. Mehr Infos zur Mischbauweise finden Sie hier.
Im Auftrag der Stadt Zürich haben wir vor ein paar Wochen die Sanierungsarbeiten auf dem Sportplatz Utogrund begonnen. Ein spannendes Objekt, bei welchem der gesamte Aufbau inklusive der Baugrunddrainage neu gebaut wird. Der Aufbau ist nach DIN Normen, es entsteht nach den Erdarbeiten eine neue Entwässerung mit Sickerschlitzen im Baugrund, eine Flächendrainage, eine filterstabile Drainschicht und eine Rasentragschicht mit Intergrün 07.
Ende Oktober folgt der Rollrasen. Die Arbeiten laufen dort noch bis Ende Oktober/Anfangs November.
Fläche ca. 9’000m2
Abfuhren ca. 4’000m3
Flächendrainagen ca. 1’300t HEK/Interstein
Drainschicht ca 1’700t HEK/Interstein
Rasentragschicht HEK/Interstein ca. 2’400t
Projektierung: Sportrasen GmbH, Jürgen Hornbostel, im Auftrag der Stadt Zürich
Der 1980 durch uns erbaute Sportplatz Beichlen (7500m2) in Wädenswil hatte durch den schlechten Untergrund eine grössere Senkung. Diese wurde mit einer Leichtschüttung mit 1000m3 Schaumglasschotter von Interstein verfüllt. Der gesamte Platz wurde neu gebaut, inklusive neuer Entwässerung und einer Rasentragschicht aus vorhandenem Oberboden und kalkarmem Rheinsand.
Wir wünschen dem FC Wädenswil viele erfolgreiche Spiele auf dem neuen Platz.
Heute wurde die neue Sportanlage in Hausen am Albis vom FC Hausen eingeweiht.
Projektdaten
Fläche 10’500m2
abhumusieren und Rohplanie erstellen, komplett neue Entwässerung mit Sauger- und Sammeldrainagen, humusieren, Rasentragschicht verbessern, Mischbauweise mit Rasentragschicht Intergrün von HEK, Sickerschlitze, Rollrasen von Hauenstein / Schwab, weiter Umzäunungen, Flutlichtanlagen, Textomur, Stadionstufen / Sitzstufen
Die Mischbauweise verknüpft das Beste aus zwei Welten: Dem klassischen RKS Platz (Rasen-Komplett-System, ehemals Intergreen), also ein bodennaher Aufbau mit einer Rasentragschicht aus Oberboden, Lavasand und kalkarmem Rheinsand. Und dem DIN Aufbau mit Flächendrainage und Fertig- Rasentragschicht von HEK Intergrün 07. Die Baugrundentwässerung mit Saugerleitungen und Sickerschlitzen ist ebenfalls bei beiden Systemen im Sportplatzbau sowie Neubau unerlässlich.
Vorteile der Mischbauweise:
höhere Belastbarkeit des Sportrasens während der Saison
längere Benutzbarkeit während der Saison
kostengünstiger gegenüber Flächendrainage
bessere Speicherfähigkeit ( Sorption) gegenüber reiner Fertigtragschicht
umweltschonend durch weniger Zu- und Abfuhren
Beratung
Gerne beraten wir Sie unverbindlich bei der Planung oder Umsetzung Ihres neues Sportplatzes.
Der FC Aesch in Baselland hatte Grosses vor. Man wollte ein U19-Turnier mit hochkarätigen Mannschaften in Aesch durchführen.
Mit U19-Mannschaften wie Juventus Turin, Borussia Dortmund, Hamburger SV, FC Basel und vielen anderen. Der Hauptplatz wies jedoch viele Unebenheiten auf und bestand aus einer schlechten Zusammensetzung der Rasengräser. Hier durften wir unsere Stärke bei der Express-Rasensanierung ins Spiel bringen. Wir konnten innert wenigen Tagen den gesamten Platz abfräsen, mit dem Laser ausplanieren und mit neuem Rollrasen verlegen. Und das Wichtigste: Bis zum nächsten Spiel vergehen deshalb nur wenige Wochen. Ebenfalls wurden neue Tribünenstufen erstellt.
Die Leichtathletik Europameister-schaften 2014 kommen nach Zürich. Im Leichtathletik-Stadion Letzigrund kämpfen zwischen dem 12. und 17. August die weltbesten Sportler um eine Medaille. Für diesen grossartigen und sehr gut besuchten Event wurden zusätzliche Abstossringe und Laufbahnen gebaut. Ein grosser Teil der Arbeiten wurde durch die Spezialisten der Grün Stadt Zürich ausgeführt. Gemeinsam waren wir ein kleiner Teil in den immensen Vorbereitungsarbeiten rund um die EM 2014. Hier einige Impressionen:
Die alten Sandplätze oder Allwetterplätze waren früher eine gute Alternative anstelle des Kunstrasens. Damals waren die Kunstrasen noch nicht so ausgereift, wenig erprobt und sehr teuer. Die Sandplätze waren kostengünstig und verdienten den Namen Allwetterplatz auch. Heute finden genau diese Plätze bei den Fussballern eine schlechte Akzeptanz. Immer mehr ist eine Alternative gefragt. Meist ist der Sandplatz nicht genügend gross, um ein vollwertiges Fussballfeld zu erstellen. Daher scheuen sich viele davor, an ein Kunstrasenfeld auch nur zu denken, da es nur als Trainingsplatz genutzt werden kann.
Wir haben vor ca. 3 Jahren bereits einen Sandplatz in einen Naturrasen verwandelt (FC Eschenbach SG, 8000m2), im Frühling 2014 einen weiteren kleinen Platz für die Grün Stadt Zürich. In der Waldegg Horgen wurde ein alter Tennenbelag in einen Kunstrasen verwandelt, ebenso in Kilchberg ein Sandplatz für einen neuen Kunstrasen aufgehoben: Objekt.
Im Mai 2014 haben wir den letzten Sandplatz in Horgen in ein Naturrasenfeld umgewandelt. Dieses kann problemlos auch als Winterrasen / Winternaturrasen genutzt werden. Bei der Nutzung als Winterrasenplatz muss diesem im Frühjahr eine Pause für Nachsaaten gegönnt werden.
Der FCL (FC Luzern) benötige neben der Swisspor Arena einen strapazierfähigen Trainingsplatz, der ähnliche Spieleigenschaften wie der Stadionrasen aufweist. Ein wichtiges Anliegen war seitens des FCL ein gutes Preis- Leistungsverhältnis zu erhalten. Die optimale Lösung ist die Mischbauweise* mit dem klassischen Aufbau mit Saugerleitungen und Sickerschlitzen im 1-Meter-Raster. (System Intergreen/ RKS). Der Oberboden wird mit den richtigen Komponenten gemischt. Diese binden gewohnt gut die Nährstoffe und das Wasser, ideal auch für das Tiefenwachstum der Wurzeln. Bei der Abnahme war die Wurzeltiefe bereits 18cm(!). Zusätzlich wird eine 2. Schicht mit einer Fertig-Rasentragschicht auf die Sickerschlitze gezogen (Lavaterr). Diese erhöht zusätzlich die Belastbarkeit des Platzes, es sind daher mehr Spielstunden pro Woche möglich. Und dies mit einem deutlichen Preisvorteil und den vegetations-technischen Vorteilen gegenüber der Bauweise mit Flächendrainage.
Vorteile der Mischbauweise:
höhere Belastbarkeit des Sportrasen
längere Benutzbarkeit
kostengünstiger gegenüber Flächendrainage
bessere Speicherfähigkeit ( Sorption) gegenüber reiner Fertigtragschicht
umweltschonend durch weniger Zu- und Abfuhren
Wir danken dem FCL (Reto Mattmann) für die angenehme Zusammenarbeit und wünschen viel Erfolg. Danke an unsere Subunternehmer: Lötscher Logistik, Cargo Green, UFA Samen mit Thomas Büchner Rollrasen, Perrottet Piller und Schacher Zäune. Gemeinsam konnten wir in Rekordzeit einen tadellosen Platz abliefern.