Spinnennetze im Rasen = Dollarspot

In den frühen Morgenstunden erkennt man im Tau „kleine Spinnennetze“. Vielfach auch genau an jenen Stellen, welche durch den Spielbetrieb Schaden genommen haben. Hier handelt es sich jedoch um Mycelium, einen Pilzkörper. Die Krankheit nennt sich Dollarspot.
Vorbeugen:
- – aerifizieren
- – striegeln (Reduzierung des Rasenfilzes).
- – Schnitthöhe etwas erhöhen
- – Kaliversorgung überprüfen
- – Düngung mit Langzeitstickstoff und gezielte Kaliumgaben
- – chemische Bekämpfung ist möglich
Poa annua bekämpfen
In dieser Woche und den ganzen Mai hindurch fällt die Poa annua und das Poa trivialis wieder besonders unangenehm auf. Die Ausbreitung ist gerade jetzt besonders stark. Flächen, die bis vor wenigen Wochen noch frei davon waren, sind nun bedeckt mit der einjährigen Rispe. Diese erkennen Sie an der hellgrünen Farbe. Unbeliebt macht sich die Poa annua und die Poa trivialis durch das schlechte Wurzelwachstum, sprich, die schlechte Scherfestigkeit für den Spielbetrieb.
Lösungsansätze:
- regelmässiges Striegeln und Herauskämmen der Poa annua und Poa trivialis, Nachsaat mit Regenerationsmischung wie zum Beispiel UFA Regeneration Trüb spezial, OH Topsaat Turbo kombiniert mit einem Heranführen der Poa annua an den Welkepunkt (Sportrasenmischung Rsm 3 1)
- richtiges Einstellen der Bewässerung, Detail im Beitrag richtige Bewässerung in trockenen Perioden
- chemische Bekämpfung der Poa annua, siehe Artikel: Chemische Behandlung.
- Sanierung, Abfräsen der Poa annua und Neuansaat oder Rollrasen verlegen, siehe Artikel Express-Sanierung.
Download Merkblatt Poa annua / Poa supina Bekämpfung
Dollarspot schleicht sich an
Die Dollarflecken-Krankheit ist eine Rasenkrankheit, die zwischen Frühjahr und Herbst auf allen Rasenflächen auftreten kann. Sie wird durch den Pilz Sclerotinia homoeocarpa verursacht. Die hellen, bleichen Flecken grenzen sich scharf ab. Anfangs treten Schadstellen von mit einem Durchmesser einer Münze ( ca. 1–3 cm Durchmesser) auf, die sich bis auf 12-15 cm ausbreiten können. Feuchtwarmes Klima mit Tagestemperaturen von 20–30 °C und kalten Nächten verursacht Morgentau und sorgt für besonders günstige Wachstumsbedingungen. Vorbeugend wirkt eine gute Rasenpflege. Trockene Böden, Filz und Nährstoffmangel fördern den Pilz. Die Beregnung früh morgens laufen lassen, nicht abends. So kann der Rasen wieder schnell abtrocken.
Die Übertragung des Pilzes erfolgt durch Werkzeug, Schuhe, Tiere und Wind. Die gründliche Reinigung des Arbeitswerkzeugs verhindert eine weitere Ausbreitung. Eine chemische Bekämpfung des Pilzbefalls ist möglich. Als Nachsaat der Lücken empfehlen sich die bekannten Regenerationsmischungen wie Topsaat Turbo oder UFA Highspeed Regeneration. Für eine effizente Behandlung kontaktieren Sie uns.
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