Sportplatzbaumaschine D3

Die neue Caterpillar D3 ist bei uns eingetroffen und hat sich bestens bewährt für den Sportplatzbau. Die Maschine ist lasergesteuert und hilft uns beim Einbau von Drain- und Rasentragschichten. Zusätzlich kann sie mit einer Grabenfräse oder dem Schlitzpflug ausgerüstet werden.

D3 mit Schlitzpflug
D3 mit Schlitzpflug

 

Sanierung Sportplatz Allmend Zürich

In dieser Woche haben wir die Anzeigetafel- und Kandelaber-Fundamente auf dem Sportplatz Allmend betoniert.

Nachdem die Schalung erstellt wurde, fixierte man die Armierungskörbe auf der gewünschten Endhöhe.

Zum Schluss wurde der Beton mit einer Distanz bis zu 100m in die Fundamente gepumpt .

Kostenvergleich Sportplatzbeläge

Ein kleiner und einfacher Überblick der gängigsten Sportplatzaufbauten und Bauweisen: Wir ziehen einen Vergleich mit den konventionellen Bauarten wie dem bodennahen Aufbau, der Mischbauweise bis hin zur Drainschichtbauweise. Daneben zeigen wir Ihnen auch einen Kunstrasen der neusten Generation nach FIFA 2 Star ohne Recycling-Füllstoffe.

Bei den Hybridrasen unterscheiden wir im Vergleich folgende zwei Arten:
Eine Variante wäre die Anwendung des Hybridrasens mit einer armierten Rasentragschicht. Hier werden Kunststoffelemente oder Fasern zur Verstärkung in die Rasentragschicht eingemischt. Einige Beispiele sind „Fibrelastic“, „Netlon Turf®“ und „Terrasoil Advance®“.

Die zweite Variante ist der Hybridrasen als Matte. Dabei wird eine spezielle Kunstrasenmatte auf eine Rasentragschicht verlegt und verfüllt, zum Beispiel PowerGrass®“ von Eurogreen. Vorteil: Diese Anwendung kann auch nur auf Teilflächen erfolgen.

Im Kostenvergleich fehlt der wichtigste Aspekt, nämlich Ihre Bedürfnisse. Diese können je nach Gewichtung zu unterschiedlichen Resultaten führen. Einige Beispiele:

  • Kosten: Wie hoch darf die Investition sein?
  • Umweltfaktor: Endliche Ressourcen, CO2 Bilanz, Staubbindung, Klima
  • Belastung: Wie viele Stunden wird der neue Platz genutzt?
  • Benutzer: Wie viele Vereine, FC’s und / oder Schulen nutzen den Platz?
  • Topografie: Höhe über Meer, Schatten, Baugrund, etc.
  • Einschränkungen: Winterbetrieb, Ausweichmöglichkeiten

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Informationen zu Kosten Rasenpflege finden Sie hier.

Hybridrasen vorgestellt in unserem Rasenmagazin, zum vergrössern anklicken. Noch kein Magazin erhalten: Download

Hybridrasen_Auszug

 

rasen kunststoff sport

Aktuell: Tiefenlockerung auf Sportrasenplätzen

Nach Saison-Schluss empfehlen wir eine Tiefenlockerung der Rasenflächen. Dieser Vorgang wird nach dem letzten Schnitt und nach dem Ausbringen der Herbstdüngung mit unseren Vertidrain ohne Sand ausgeführt. Die Sport-Rasenplätze haben infolge des Spielbetriebes im feuchten Herbst gelitten, ebenso  jene Rasenflächen, welche im öffentlichen Bereich von Erholungssuchenden benutzt wurden. Die Plätze sind verdichtet, das Wasser bleibt teilweise liegen und läuft nicht schnell genug ab. Bei der Tiefenlockerung mit einem Vollspoon / Vollmeissel können wir 25- 35cm tief in den Boden eindringen und mit einer leichten Kippbewegung den Boden lockern und aufbrechen.

Im Winter kann der Frost eindringen und durch diese sogenannte Sprengwirkung ergibt sich die tiefgründigste Lockerung überhaupt.

Infolge dieser Lockerung wird die Bodenstruktur im kommenden Jahr merklich verbessert. Alternativ zur dieser Variante kann auch eine Schlitzlockerung durchgeführt werden. Dank diesen Arbeitsvorgängen können folgende Probleme verringert werden:

  • schlechte Wasserableitung
  • ungenügender Gas-Austausch
  • ungenügende Wurzeltiefe
  • Staunässe auf Rasen
  • verdichteter Boden / Rasentragschicht

Tiefenlockerung Tiefenlockerung

 

Rotspitz / Rotspitzigkeit

rotspitz

Im Moment wundern sich viele wieder über die roten Flecken im Rasen, insbesondere an den Randbereichen. Die Rotspitzigkeit ist eine sehr verbreitet auftretende Rasenkrankheit, die durch Pilzbefall (Laetisaria fuciformis, Corticium fuciforme) verursacht wird. Sie ist haupsächlich auf Sportrasenplätzen, aber auch auf dem Hausrasen feststellbar. Ein Befall mit der Rotspitzigkeit ist fast ganzjährig zu beobachten, bei Temperaturen zwischen 5 bis 28 Grad Celsius. Folgende Faktoren begünstigen die Rotspitzigkeit:

  • feucht-warme Witterung
  • zu geringe Stickstoff – Versorgung
  • schlecht geschliffene Mäher-Messer

Die befallenen Rasenblätter sind durch die deutlich rote Pilzmyzel gut zu erkennen. Als besonders anfällig gelten Poa pratensis, Lolium-Arten, Agrostis und Festuca rubra.

Bekämpfung der Rotspitzigkeit:

Anders als bei einem Sommerfusarium ist die Lösung hier einfach. Der Rasen ist nach Programm zu düngen. Es gilt, auf eine genügende Stickstoffversorgung zu achten, insbesondere bei Sportplätzen auch an den Randbereichen. Bei Trockenheit wird das Problem zudem entschärft.

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rotspitz
rotspitz

 

Hybridrasen auf Sportplätzen

Zur Zeit wird wieder vermehrt über Hybridrasen-Systeme diskutiert. Die Idee wurde bereits von Skierde vor 20 Jahren untersucht, damals natürlich mit einem anderen Stand der Technik. Beim heutigen Hybridrasen gibt es zwei hauptsächliche Lösungsansätze.

Armierung der Rasentragschicht
In die Rasentragschicht, RTS genannt, werden Kunstfasern eingemischt. Je nach Hersteller und System zum Teil ca. 6 kg auf 1 m3. Dadurch erhofft man sich einen stabileren Untergrund.


Armierung der Rasennarbe
( und/oder armierte Rasentragschicht) Der 2. Lösungsansatz wäre die Armierung der Rasennarbe. Daher der Begriff Hybridrasen, eine Mischung aus Naturrasen und Kunstrasen.

Beide Gruppen zielen auf eine höhere Belastungsdauer des Rasens ab. Sprich mehr Belastungsstunden pro Woche.

Beim Vergleich zum Naturrasen ist bei der Belastbarkeit die Grenze bei der Grasnarbe gesetzt. Hybridrasen enthält den grösseren Anteil Naturrasen. Dieser hat bei der Belastbarkeit seine natürliche Grenze.

Pflegekosten sparen?
Die Pflegekosten werden sich im Rahmen von den normalen Sportrasenflächen bewegen, also zwischen 6-10 Fr./m2/Jahr.

Sanierung / Folgekosten
Laut einigen Herstellern muss der gesamte Rasen (nur der Naturrasen- Anteil) ausgefräst und neu angesät werden. Dies, weil der Naturrasen sich natürlich etwa 3-5 mm im Jahr aufbaut und die darunter liegende Kunstrasenfaser verschwinden würde. Je nach Hersteller wird das alle 2-4 Jahre der Fall sein. Bei einer Neusaat wird der Platz in den Vegetationsmonaten etwa 8-10 Wochen gesperrt bleiben müssen.

Entsorgung
Ein Nachteil wird besonders bei der armierten Rasentragschicht die Entsorgung in einem späteren Zeitpunkt sein. Nach Herstellerangaben ist der Kunstfaser-Anteil in der RTS im Bereich Inertstoff.

Mehrkosten
Es ist davon auszugehen, dass bei einer armierten RTS etwa 150’000 Fr. Zusatzkosten gegenüber der normalen RTS entstehen.

 

Überlegungen
Wenn man den Hybridrasen mit einem DIN Platz, zum Beispiel mit einer Lavaterr-Rasentragschicht vergleicht, wird die höhere Belastung nur einige Stunden pro Woche höher sein. Sprich vielleicht etwa 3-4 Stunden pro Woche mehr (30 statt 25 Stunden pro Woche, Basis Naturrasen 900 Stunden / Jahr).

  • Falls die Belastung höher ist, wird ein Kunstrasen pro Spielstunde günstiger werden.
  • Die Belastung pro Woche wird sich meist nur aus Trainingsspielen am Abend und Spiele an den Wochenenden ergeben.
  • Die von den Herstellern nach 2-4 Jahren verlangte Sanierung hebt die einige Stunden mutmassliche Mehrbelastung pro Woche wieder auf. Erschwerend kommt hinzu, dass die verlangte Sanierung genau in die Spielsaison fallen wird.
  • Der Baugrund muss standhalten, da Senkungen etc. nur aufwendig korrigiert werden können.
  • Die verwendete Kunstrasenfaser ist dem gleichen Verschleiss wie bei einem Kunstrasen ausgesetzt. Es ist davon auszugehen, dass der Hybridrasen nach 15 Jahren komplett ausgewechselt werden muss. Die im Hybridrasen eingearbeitete RTS wird ebenfalls Verschleisserscheinungen zeigen. Ein Naturrasen selber hat eine Lebensdauer von mindestens 30 Jahre.
  • Eine abgespielte Fläche kann nur mittels Nachsaat/Sperrung saniert werden, anstelle Rollrasen in der Spielpause oder nach Spielschluss.
  • Der Hybridrasen hat die gleichen natürlichen Grenzen bezüglich Schnee und gefrorenem Boden wie der Naturrasen.

 

Kostenvergleich Sportplätze finden Sie hier.

hybridrasen

Sanierung Entwässerung / Sickerschlitze Luzern

sickerschlitzEinfräsen von Sickerschlitzen

Rasenplätze bauen sich jedes Jahr um ca. 5 mm auf. Dieser Aufbau wird mit den normalen Pflege-und Regenerationsmass-nahmen weitgehend wasserdurchlässig gehalten. Nach etlichen Jahren können die Sickerschlitze, Bestandteil der Sportplatzdrainage, bis zu 10 cm überwachsen sein. Das Wasser fliesst langsamer ab. Ebenso bei starker Verdichtung der Oberbodentragschicht und daraus resultierendem schlechtem Wasserabfluss kann die Sanierung der Sickerschlitze notwendig werden.

Unsere Lösung:

Eine schlechte Entwässerung von Sportrasen hat schwere Folgen: Weicher Boden bei Nässe und Unebenheiten. Der Platz muss nach Regen häufig gesperrt werden. Die Ursache hierfür ist eine nicht optimale Rasentragschicht mit einem schlechten Wasserabfluss. Als Lösung fräsen wir neue Sickerschlitze (auf Schema Nr. 7) ein, die quer zu den bestehenden Saugerleitungen (Schema unten Nr. 3) eingebaut werden.

sickerschlitze

Das Ergebnis: Eine sichere Entwässerung und ein perfekt bespielbarer Rasenplatz.

Bilder März/April 2015 Luzern

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Gerne beraten wir Sie unverbindlich.

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Aktuelle Videos von Sanierung Luzernyoutube_icon

Rückblick 2014 und ein grosses DANKE

Bereits neigt sich das Jahr 2014 dem Ende entgegen. Die NZZ hat treffend geschrieben: Der Sommer, der nie wurde, was er sein sollte. Dank dem trockenen Frühling konnten wir bei den Rasen-Neubauten zügig starten: Neubau Uetikon am See, Beichlen Wädenswil, FC Luzern Platz 6 und für die Stadt Luzern den Platz 44. Der Neubau in Hausen am Albis fiel dann in die nassen Sommermonate, beim Neubau des Utogrund Zürich war der schöne Herbst wieder versöhnlicher. Auf all diesen Neubauten konnten wir rekordverdächtige 49’000 m2 Rollrasen verlegen. Dutzende Sanierungen diverser Events, von Schwingfesten über Konzerte bis hin zu Stadtfesten, hielten uns stetig auf Trab. Bei der klassischen Regeneration der Sportrasenflächen durften wir auch in diesem Jahr weit über eine Million Quadratmeter betreuen.

Dafür möchten wir Ihnen, liebe Kunden, ganz herzlich danken für das Vertrauen, welches Sie uns entgegenbringen.

Ein grosser Dank geht auch an unsere Mitarbeiter, trotz den wenigen guten Wetterabschnitten haben sie alles gegeben. Ein weiteres Dankeschön an unsere Lieferanten, Subunternehmer und Werkstätten, dass ihr alle am gleichen Strick zieht, ohne euch würde alles stehen bleiben.

Euch allen nochmals ein grosses DANKE SCHÖN !