Nach Saison-Schluss empfehlen wir eine Tiefenlockerung der Rasenflächen. Dieser Vorgang wird nach dem letzten Schnitt und nach dem Ausbringen der Herbstdüngung mit unseren Vertidrain ohne Sand ausgeführt. Die Sport-Rasenplätze haben infolge des Spielbetriebes im feuchten Herbst gelitten, ebenso jene Rasenflächen, welche im öffentlichen Bereich von Erholungssuchenden benutzt wurden. Die Plätze sind verdichtet, das Wasser bleibt teilweise liegen und läuft nicht schnell genug ab. Bei der Tiefenlockerung mit einem Vollspoon / Vollmeissel können wir 25- 35cm tief in den Boden eindringen und mit einer leichten Kippbewegung den Boden lockern und aufbrechen.
Im Winter kann der Frost eindringen und durch diese sogenannte Sprengwirkung ergibt sich die tiefgründigste Lockerung überhaupt.
Infolge dieser Lockerung wird die Bodenstruktur im kommenden Jahr merklich verbessert. Alternativ zur dieser Variante kann auch eine Schlitzlockerung durchgeführt werden. Dank diesen Arbeitsvorgängen können folgende Probleme verringert werden:
- schlechte Wasserableitung
- ungenügender Gas-Austausch
- ungenügende Wurzeltiefe
- Staunässe auf Rasen
- verdichteter Boden / Rasentragschicht





















In dieser Woche und den ganzen Mai hindurch fällt die Poa annua und das Poa trivialis wieder besonders unangenehm auf. Die Ausbreitung ist gerade jetzt besonders stark. Flächen, die bis vor wenigen Wochen noch frei davon waren, sind nun bedeckt mit der einjährigen Rispe. Diese erkennen Sie an der hellgrünen Farbe. Unbeliebt macht sich die Poa annua und die Poa trivialis durch das schlechte Wurzelwachstum, sprich, die schlechte Scherfestigkeit für den Spielbetrieb.


Topdressing im Frühjahr ? Im März und April kurz vor der Inbetriebnahme der Plätze empfehlen wir ein Topdressing. Als Topdressing versteht man eine kleine Sandgabe, ca. 2 Liter pro Quadratmeter, auf den gemähten Sportrasen oder Golfgreen. Auf Rasenspielfelder ist ein kalkarmer Rheinsand 0-2 mm bestens geeignet. Durch das Topdressing können die Spieleigenschaften, insbesondere bei Regen und Feuchte verbessert werden. Es bildet sich eine kleine Sauberkeitsschicht zwischen der Rasentragschicht und dem Benutzer. Der Rasen wird geschont, die Schäden minimiert. Die ausgebrachte Menge kann im Sommer eingespart werden, und ist somit kostenneutral. Dies basierend auf unserer Empfehlung: 4-5 Liter kalkarmer Rheinsand pro m2 und Jahr.






