Torraumsanierung mit Dicksoden / Rollrasen

Gerade die Torräume, oft aber auch das Mittelfeld, unterliegen bei starkem Spielbetrieb besonders hohen Belastungen. Kahle Flächen im Rasen sind die Folge. Die Sanierung dieser Flächen mit Rollrasen bietet die Möglichkeit, den Rasen in spielfreien Zeiten recht kurzfristig und erfolgreich wieder herzustellen.

Wichtig dabei ist die Qualität des Rollrasens. Auf Sportplätzen muss er grundsätzlich immer auf Sand gezogen sein und unbedingt der DIN 18035/4 entsprechen.

Die Vorgehensweise bei der Verlegung von Rollrasen im Tor und Mittelfeldbereich sieht wie folgt aus:

  • Abfräsen der bestehenden Grasnarbe und Entfernen von Filz und Speckschicht
  • Sauberes Abschneiden mit einem Rasensodenschneider an den Rändern
  • Lockern der Rasentragschicht
  • Erstellen der Feinplanie
  • Ausbringen von ca. 40 g Startdünger/m2
  • Ausbringen von ca. 100 g Agrosil/m2 zur Förderung des Wurzelwachstums
  • Verlegen des Rollrasen
  • Anwalzen des Rollrasens
  • Ausreichendes Wässern
  • Sauberes Verfüllen der Ränder mit Einsaat
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Sanierung Sportplatz Allmend Zürich

In dieser Woche haben wir die Anzeigetafel- und Kandelaber-Fundamente auf dem Sportplatz Allmend betoniert.

Nachdem die Schalung erstellt wurde, fixierte man die Armierungskörbe auf der gewünschten Endhöhe.

Zum Schluss wurde der Beton mit einer Distanz bis zu 100m in die Fundamente gepumpt .

Erinnerung: Benutzung von Rasenspielfeldern

sportplatzkniggeRichtiges Verhalten bei – und vor allem nach – der Nutzung des Sportrasens kann sehr viel zur Erhaltung des Rasens beitragen. Wenn sich alle Spieler und Trainer an ein paar kleine Regeln halten, wird die Qualität des Rasens besser. So kann auf lange Spielpausen wegen Sanierungen verzichtet werden. Dein Platzwart gibt täglich sein Bestes, damit ihr einen Top-Rasen habt. Tragt also Sorge zu eurem Platz.

Hier einige „Knigge-Regeln“:

  • bewegliche Tore bei Trainingseinheiten jeweils versetzen und Abends versorgen
  • keine Einlaufübungen innerhalb des Spielfeldes
  • nach dem Spiel ausgetretene Rasensoden wieder einsetzen und festtreten

Ein Rasenplatz muss gesperrt werden, wenn:

  • auf Weisung des Platzwartes
  • der Platz durch Nässe sehr tiefgründig ist
  • eine Schnee- oder Reifauflage vorhanden ist
  • die Grasnarbe aufgetaut, aber die Rasentragschicht noch gefroren ist
  • umfangreiche Regenerations-Massnahmen durchgeführt worden sind. In der Sommerpause muss der Platz 4-6 Wochen gesperrt bleiben.
  • zudem: Müll und Unrat wie Zigarettenkippen nicht auf den Platz werfen!

sportplatzknigge

Download Knigge oder per Youtube:

Download Merkblatt Benutzung von Sportrasen

Schneeschimmel und andere Plagen für den Sportrasen

SchneeschimmelSchneeschimmel
Aufgrund seines Namens wird der Schneeschimmel häufig mit Schnee in Verbindung gebracht. Dabei tritt diese Pilzkrankheit vornehmlich bereits in den Herbstmonaten bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes auf, bei ca. 0-8 Grad. Eine kühle Witterung in Verbindung mit einer hohen Luftfeuchtigkeit lässt an manchen Tagen die Infektion nahezu explodieren. Im Frühstadium der Erkrankung zeigen sich kleine, gräuliche Flecken von einigen wenigen Zentimetern Durchmesser.
Die Gräser an den befallenen Stellen sind nass und verfault. Diese kleinen Stellen weiten sich in der Folge zu größeren Flächen aus, wobei diese ineinander übergehen können. Mit einer ausreichenden Versorgung der Gräser mit Kali (K) im Herbst kann das Problem vermindert werden.
Vermeidung von Schneeschimmel: chemisch präventiv
Vermeidung von Schneeschimmel: Winterschäden vermeiden
Im Frühjahr kann der Schneeschimmel mit Schleppnetz oder Striegel aufgeraut werden. Ebenso mit einem schnellwirkenden Rasendünger wird die Verbreitung gestoppt. In dieser Jahreszeit wird somit keine chemische Behandlung notwendig.
Die ideale Rasenpflege nach dem Winter finden Sie hier:
Siehe auch: Frühlingspflege
Zum Vergrössern anklicken:

schneeschimmel
Schneeschimmel

schneeschimmel1
Schneeschimmel stark

Sanierung Sportplatz Utogrund Zürich

sickerschlitzeIm Auftrag der Stadt Zürich haben wir vor ein paar Wochen die Sanierungsarbeiten auf dem Sportplatz Utogrund begonnen. Ein spannendes Objekt, bei welchem der gesamte Aufbau inklusive der Baugrunddrainage neu gebaut wird. Der Aufbau ist nach DIN Normen, es entsteht nach den Erdarbeiten eine neue Entwässerung mit Sickerschlitzen im Baugrund, eine Flächendrainage, eine filterstabile Drainschicht und eine Rasentragschicht mit Intergrün 07.

Ende Oktober folgt der Rollrasen. Die Arbeiten laufen dort noch bis Ende Oktober/Anfangs November.

  • Fläche ca. 9’000m2
  • Abfuhren ca. 4’000m3
  • Flächendrainagen ca. 1’300t HEK/Interstein
  • Drainschicht ca 1’700t HEK/Interstein
  • Rasentragschicht HEK/Interstein ca. 2’400t

erdarbeiten leitungenflaechendrainagesickerschlitzedrainageflachendrainage


Projektierung: Sportrasen GmbH, Jürgen Hornbostel, im Auftrag der Stadt Zürich

Kunstrasenumrandung für die Swissporarena Luzern

kunstrasen umrandungZeitgleich mit Basel hat die Swissporarena in Luzern in eine Kunstrasenumrandung investiert. Der Sicherheitsraum wurde mit einem Kunstrasen ausgestattet. Verwendet wurde ein Ligagrass von Polytan. Dank der Elastikschicht hat die Umrandung eine angenehme Elastizität und ist somit für das Einlaufen sehr gut geeignet. Das gekräuselte Ligagrass ist hautfreundlich und zeichnet sich durch eine weiche, robuste und pflegearme Faser aus. Verfüllt wird mit dem neuen Bionic Fibre, einer organischen Materialform.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Einlaufen ohne Schäden am Rasen
  • keine Schäden durch Linienrichter
  • keine Schäden beim Abdrehen durch den Rasenmäher

Gerne beraten wir Sie bei Ihrem Kunstrasen-Projekt.

kunstrasen sicherheitsraum umrandung kunstrasen

10’500 m2 Sportrasen für Hausen am Albis

sportplatzbauHeute wurde die neue Sportanlage in Hausen am Albis vom FC Hausen eingeweiht.

 

 

Projektdaten

Fläche 10’500m2

abhumusieren und Rohplanie erstellen, komplett neue Entwässerung mit Sauger- und Sammeldrainagen, humusieren, Rasentragschicht verbessern, Mischbauweise mit Rasentragschicht Intergrün von HEK, Sickerschlitze, Rollrasen von Hauenstein / Schwab, weiter Umzäunungen, Flutlichtanlagen, Textomur, Stadionstufen / Sitzstufen

Die Mischbauweise verknüpft das Beste aus zwei Welten: Dem klassischen RKS Platz (Rasen-Komplett-System, ehemals Intergreen), also ein bodennaher Aufbau mit einer Rasentragschicht aus Oberboden, Lavasand und kalkarmem Rheinsand. Und dem DIN Aufbau mit Flächendrainage und Fertig- Rasentragschicht von HEK Intergrün 07. Die Baugrundentwässerung mit Saugerleitungen und Sickerschlitzen ist ebenfalls bei beiden Systemen im Sportplatzbau sowie Neubau unerlässlich.

Vorteile der Mischbauweise:

  • höhere Belastbarkeit des Sportrasens während der Saison
  • längere Benutzbarkeit während der Saison
  • kostengünstiger gegenüber Flächendrainage
  • bessere Speicherfähigkeit ( Sorption) gegenüber reiner Fertigtragschicht
  • umweltschonend durch weniger Zu- und Abfuhren

Beratung

Gerne beraten wir Sie unverbindlich bei der Planung oder Umsetzung Ihres neues Sportplatzes.

 

Platzübergabe an den FCL Luzern

fclDer FCL (FC Luzern) benötige neben der Swisspor Arena einen strapazierfähigen Trainingsplatz, der ähnliche Spieleigenschaften wie der Stadionrasen aufweist. Ein wichtiges Anliegen war seitens des FCL ein gutes Preis- Leistungsverhältnis zu erhalten. Die optimale Lösung ist die Mischbauweise* mit dem klassischen Aufbau mit Saugerleitungen und Sickerschlitzen im 1-Meter-Raster. (System Intergreen/ RKS). Der Oberboden wird mit den richtigen Komponenten gemischt. Diese binden gewohnt gut die Nährstoffe und das Wasser, ideal auch für das Tiefenwachstum der Wurzeln. Bei der Abnahme war die Wurzeltiefe bereits 18cm(!). Zusätzlich wird eine 2. Schicht mit einer Fertig-Rasentragschicht auf die Sickerschlitze gezogen (Lavaterr). Diese erhöht zusätzlich die Belastbarkeit des Platzes, es sind daher mehr Spielstunden pro Woche möglich. Und dies mit einem deutlichen Preisvorteil und den vegetations-technischen Vorteilen gegenüber der Bauweise mit Flächendrainage.

Vorteile der Mischbauweise:

  • höhere Belastbarkeit des Sportrasen
  • längere Benutzbarkeit
  • kostengünstiger gegenüber Flächendrainage
  • bessere Speicherfähigkeit ( Sorption) gegenüber reiner Fertigtragschicht
  • umweltschonend durch weniger Zu- und Abfuhren

Wir danken dem FCL (Reto Mattmann) für die angenehme Zusammenarbeit und wünschen viel Erfolg. Danke an unsere Subunternehmer: Lötscher Logistik, Cargo Green, UFA Samen mit Thomas Büchner Rollrasen, Perrottet Piller und Schacher Zäune. Gemeinsam konnten wir in Rekordzeit einen tadellosen Platz abliefern.

 

fclBüchner RollrasenIntergreenIMG_9754FC LuzernMischbauweise

sportplatzbau

Poa annua bekämpfen

poa_annuaIn dieser Woche und den ganzen Mai hindurch fällt die Poa annua und das Poa trivialis wieder besonders unangenehm auf. Die Ausbreitung ist gerade jetzt besonders stark. Flächen, die bis vor wenigen Wochen noch frei davon waren, sind nun bedeckt mit der einjährigen Rispe. Diese erkennen Sie an der hellgrünen Farbe. Unbeliebt macht sich die Poa annua und die Poa trivialis durch das schlechte Wurzelwachstum, sprich, die schlechte Scherfestigkeit für den Spielbetrieb.

Lösungsansätze:

  • regelmässiges Striegeln und Herauskämmen der Poa annua und Poa trivialis, Nachsaat mit Regenerationsmischung wie zum Beispiel UFA Regeneration Trüb spezial, OH Topsaat Turbo kombiniert mit einem Heranführen der Poa annua an den Welkepunkt (Sportrasenmischung Rsm 3 1)
  • Sanierung, Abfräsen der Poa annua und Neuansaat oder Rollrasen verlegen, siehe Artikel Express-Sanierung.

poa_annua

Download Merkblatt Poa annua / Poa supina Bekämpfung