Trockenschäden vermeiden und behandeln

Trockenschaden Rasen

Aus der Gerüchteküche:

Ein Rasen verbrennt, wenn man tagsüber wässert. Das stimmt nicht. Gerade bei Neusaaten, Übersaaten und Sanierungen mit Rollrasen ist es unerlässlich. Tipps in Broschüre: Bewässerung. Zwar ist die Bewässerung tagsüber wegen der Verdunstung weniger effizient, aber auch Gräser freuen sich über eine Abkühlung.

Die Bewässerung im Sommer ist eine zentrale Pflegemassnahme. Ausführlich haben wir hier darüber berichtet. Link

Trockenschäden behandeln: Meist wachsen vertrocknete Stellen im Rasen wieder von selber zu.  Auf Sportrasenflächen empfehlen wir ab Ende August, die Flächen kräftig zu striegeln oder zu vertikutieren, aerifizieren und mit einer Regenerationsmischung wie Topsaat Turbo / UFA Regeneration mit 20 gr/m2 nachzusäen. Durch die Trockenheit können weniger tolerante Gräserarten wie Lolium eventuell nicht mehr austreiben, die Gräserzusammensetzung wird somit nachhaltig zum Negativen beeinflusst.  Pflege.

Einige Rasengräser können nicht mehr austreiben, so wird die richtige Zusammensetzung gewährleistet.

rasenstriegel  
Düngung:  Meist ist die Nährstoffversorgung im Juli auf dem unteren Limit. Die Gefahr von Rotspitzigkeit steigt. Zudem sind unterversorgte Rasengräser anfälliger auf Hitze und Trockenstress. Wir empfehlen daher, die Düngergabe zu halbieren und Ende August den Rest auszubringen.
Mähen: Ohne Spielbetrieb nicht zu tief mähen, lassen Sie die Mähhöhe ruhig auf 45-55mm. Vor dem Betrieb langsam stufenweise wieder tiefer mähen.
Sommerfusarium: Achten Sie bei der Hitze und der Bewässerung auf Sommerfusarium.

Rasenpflege im Herbst

rasenpflegeRasenarbeiten im Herbst

In den öffentlichen Grünanlagen, den Strandbädern und den Schulhäusern beginnen nun die Rasenregenera-tionen. Der  Rasen kann sich von der intensiven Nutzung in den Sommermonaten erholen und wintertauglich gemacht werden.

Mit dem Besanden durch Quarzsand wird beim Rasen die Ebenflächigkeit erhöht sowie die Wasserdurchlässigkeit verbessert. Dadurch wird der Bodenluft / Gasaustausch gefördert.

Beim Aerifizieren mit Hohlspoon’s mit dem Vertidrain werden die Verdichtungen aufgelockert und durch das Einarbeiten des Sandes die Bodenstruktur nachhaltig verbessert. Das Aerifizieren stärkt auch die Vitalität der guten Rasengräser.

Durch das Abschleppen oder Einstriegeln wird der Auswurf verrieben und es entsteht ein gutes Saatbeet für die Nachsaat.

Die abgenutzten Rasenflächen brauchen eine Nachsaat, damit der Rasen geschlossen und dicht in den Winter gehen kann. Es werden spezielle Regenerationsmischungen wir UFA Highspeed Regeneration oder OHS Topsaat Turbo verwendet.

Die kalibetonte Herbstdüngung und die Beikrautregulierung sind ebenfalls Punkte, die es zu beachten gibt.

Sprechen Sie mit Ihrem Rasen-Profi vor Ort, welche Massnahmen für Ihren Sportplatz notwendig sind.

Bessere Sportrasenqualität bei höherer Nutzungsdauer!

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Rasenpflege mit System

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