Nachrüsten von Bewässerungsanlagen auf Sportplätzen

Die Zeiten, in denen der Platzwart tagsüber noch schnell Schläuche über den Platz zog, sind vorbei. Schlauchwagen, Umstellen, Auf- und Abbau – das kostet Zeit, blockiert die Fläche und ist im Betrieb schlicht unpraktisch. Eine fest installierte Bewässerung liefert heute Wasser auf Knopfdruck – planbar und effizient.

Was muss vor dem Bau geklärt werden?

Wasseranschluss (Gemeinde/Wasserversorgung)

Beim Nachrüsten müssen die lokalen Vorgaben abgeklärt und eingehalten werden. In einigen Fällen braucht es eine Wasseruhr und eine Rückflussverhinderung (Netztrenner). Was genau nötig ist, klärt man mit der Gemeinde bzw. Wasserversorgung ab, um den normgerechten Anschluss erstellen zu können.

Strom & Steuerung

Die Steuerung der Bewässerung sitzt meist im Gebäude/Keller. Eine Zuleitung  vom Elektriker mit 230 V an den Bewässerungscomputer muss erstellt werden. Heute ist es Standard, die Anlage per App zu bedienen – Voraussetzung ist WLAN/Netzwerk am Standort der Steuerung.

Der Knackpunkt

Beim Nachrüsten muss genügend Druck am Regner ankommen. Entscheidend ist der dynamische Fliessdruck unter Betrieb – idealerweise so, dass am weitesten Punkt (höchster Verlust) die Regner noch zuverlässig ausfahren und die geplante Wurfweite erreichen. Der ideale Druckbereich auf dem Sportplatz liegt bei 5-6 Bar. Die Abnahme pro Beregnungsgruppe sollte bei 20 m³/h liegen.

Mögliches Bewässerungsschema

Die Planung

Auf Sportplätzen zählt Gleichmässigkeit. Darum werden Regner so angeordnet, dass sie “head-to-head” überlappen (Regnerabstand ≈ Wurfweite) versetzt werden. Die überlappende Abdeckung ist wichtig, sodass bei kleinen Windstössen nicht sofort Trockenstreifen entstehen. Mit sauberer Überlappung bleibt die Verteilung stabiler – auch wenn’s mal nicht ganz windstill ist.

Höhenanpassung bei Pflegehorizont:
Regner werden idealerweise mit Gelenk-/Swing-Joint gesetzt, damit man sie später (z. B. nach Sanden/Topdressing) dem Pflegehorizont anpassen und auf die richtige Höhe bringen kann.

Regner mit Gelenk

Zapfstellen einplanen:
Die Bodenhydranten werden meistens im Bereich der Tore montiert. So kann für die Rollrasensanierungen im Torraum und für andere punktuelle Massnahmen mit dem Schlauch Wasser ab Bewässerungsanlage bezogen werden. 

Wasserzapfstelle

Bauablauf beim Nachrüsten

Das Nachrüsten der Bewässerung lässt sich – je nach Situation – innerhalb von ein bis zwei Wochen realisieren. Können die Gräben gefräst werden, ist der Eingriff in der Regel klein, schnell und sauber.

Typischer Ablauf:

  1. Einmessen/Markieren der Leitungen, Regner und Kabeltrassen

  2. Gräben fräsen für den Leitungsbau und das Steuerkabel

  3. Seitenstiche zu Regner oder Wasserzapfstelle mit dem Bagger graben

  4. PE-Rohre verlegen

  5. Ventile, Regner, Swing-Joints, Steuerkabel verlegen und montieren

  6. Druckprobe

  7. Leitung einsanden, Gräben schliessen

  8. Rasentragschicht anlegen, Rasen ansäen oder mit Rollrasen belegen

  9. Regner definitiv einstellen (Winkel, Düsen)

  10. Computer programmieren (Laufzeiten)

Winterbetrieb & Frühjahrs-Check

Damit Frost keinen Schaden anrichtet, muss die Anlage vor dem Winter entleert werden. Dies findet über den Entleerungshahn statt, der am tiefsten Punkt der Anlage angebracht wird. Häufig wird zusätzlich mit Druckluft ausgeblasen, um Restwasser zuverlässig aus den Regner zu bringen. Ein leichtes Gefälle der Leitungen Richtung Entleerungsschacht hilft, dass die Entwässerung rein wie von selbst funktioniert.

Bei der Wiederinbetriebnahme im Frühling steht die Kontrolle aller Regner an: Fahren sie aus, drehen sie sauber, stimmt der Winkel, keine Defekte/ Undichtigkeiten?

Mittelregner mit Kunstrasen-Abdeckung

Vor- und Nachteile

Automatische Bewässerungsanlagen verleiten dazu, täglich ein bisschen Wasser zu geben. Für Sportrasen ist aber meist das Gegenteil sinnvoll:

  • Tiefgründig  und seltener wässern fördert die tiefere Durchwurzelung und robustere Narbe.

  • Frühmorgens bewässern (z. B. 4–9 Uhr) ist besonders effizient: weniger Verdunstung, oft weniger Wind, keine Belegung der Rasenfläche, geringerer Krankheitsdruck durch schnelles Abtrocknen der Grashalme. Der Platz ist tagsüber nicht durch Schläuche blockiert.

Merke:
Automatik ist nur so gut wie die Strategie: lieber gezielt durchfeuchten, statt die Oberfläche befeuchten. Ausser es ist eine Neusaat oder Nachsaat. Mehr zur Bewässerung von Rasen finden Sie hier.

Fazit

Das Nachrüsten einer Bewässerungsanlage ist heute kein Luxus, sondern eine echte Betriebserleichterung und Qualitätsmassnahme: weniger Handarbeit, besseres Timing der Beregnung, besser steuerbare Wasserabgabe – und damit bessere Spiel- und Trainingsbedingungen. Der Schlüssel zum Erfolg der Bewässerung liegt nicht im Einbau, sondern in der Bewässerungsstrategie, die lieber einmal länger als häufig arbeitet.

Oberflächenentwässerung verbessern auf Sportplätzen

Naturrasenplätze werden so stark beansprucht wie kaum eine andere Sportfläche. Sie sind fast das gesamte Jahr über vielen Stunden pro Woche den Einflüssen von Wind, Wetter und starken Strapazen ausgesetzt. Um sicherzustellen, dass der Fussballplatz das ganze Jahr über optimal genutzt werden kann, ist es wichtig, den Aufbau zu kennen und bei der Pflege auf verschiedene Aspekte zu achten. 

Es ist kein Zaubertrick, um die Wasseraufnahme und Durchlässigkeit (Infiltration) bei Regen zu verbessern. Nur Zeit und Ressourcen verbessern die Oberfläche nachhaltig. Deshalb braucht es realistische Erwartungen an das, was erreichbar ist. Verbesserungen sind möglich – und es gibt durch Trüb für Grün Unterstützung.

Was ist das Problem?

Regen- oder Beregnungswasser versickert durch den Boden, wenn im Bodenprofil genügend Porenraum vorhanden ist (Hohlräume, die mit Luft gefüllt sind). Gibt es keinen Porenraum, kann der Boden kein Wasser aufnehmen. Die Folge sind Pfützenbildung/Staunässe an der Oberfläche. Wasserverluste entstehen somit nur durch:

  • Verdunstung (nur bei Sonne und/oder Wind)

  • Transpiration (nur über die Pflanze, nur bei Wachstum, langsamer Prozess)

Mit der Verdunstung und Transpiration trocknet das Bodenprofil nur sehr langsam ab. Der Boden besteht aus einer Mischung aus Luft, Wasser, Gasen, Mineralpartikeln sowie organischer Substanz (z. B. abgestorbene/ absterbende Grashalme, alten Pflanzenresten). Die Mineralfraktion setzt sich aus Sand, Schluff und Ton zusammen.

Diese Dinge, die das Versickern von Wasser verhindern

  1. Verdichtung

  2. Verlust der Grasnarbe / fehlende Bodenbedeckung, keine Transpiration

  3. Filz, der Wasser zurückhält

  4. Schwere Böden (ton-/schluffreich)

  5. Hoher Grundwasserstand

  6. Geringe Profiltiefe (flacher Bodenaufbau)

  7. Drainagesysteme funktionieren nicht mehr oder sind nicht effektiv

  8. Undurchlässige Sperrschichten

  9. Übernutzung → Verlust der Bodenstruktur

Warum entwässern Profi-Fussballplätze so gut?

Ganz einfach: Ihre Profile sind sanddominiert. Wenn solche Sandprofile gut gemanagt werden, nehmen sie Wasser auf und leiten es schneller durch den Boden ab als ein schwerer, natürlicher Boden. Lehmige Böden halten das Wasser sehr stark zurück. In dieser Hinsicht kann ein Platzwart auf schwerem Boden nicht mit Profi-Niveau konkurrieren – und das muss intern klar kommuniziert werden.

Wichtig: Der Sand, um den es geht, ist nicht normaler Bausand. Der Bausand packt sich bei Nässe zusammen und ist ungeeignet. Gemeint ist Sportplatzsand, ausgewählt nach Körnung, Form und Gleichmässigkeit.

Profiklubs halten durch die regelmässige Pflege (z. B. 2 x pro Monat aerifizieren) den Boden durchlässig, wodurch Verdichtungen regelmässig minimiert werden. Das fördert einen tief verankerten Rasen und eine dichte Verwurzelung. Mit diesen und weiteren Massnahmen macht es den Rasen belastbarer als im Amateurbereich. Es setzt natürlich auch das nötige Budget voraus. Und nicht zuletzt: Viele Profiplätze sind von Anfang an auf gute Entwässerung ausgelegt und entsprechend gebaut.

Erwartungsmanagement richtig einschätzen

Wenn Ihr Platz auf schwerem, natürlichem Boden liegt und schlecht drainiert ist, stehen Sie am Anfang einer Reise – auf der Sie hoffentlich Schritt für Schritt vorankommen. Dabei müssen die Erwartungen von Spielern, Trainern und Funktionären und auch die eigenen Vorstellungen aktiv gemanagt werden. Man kann grosse Fortschritte erzielen – aber es braucht Zeit, Ressourcen und Rückhalt in der Gemeinde oder im Verein.

Was können wir konkret tun, um die Oberflächenentwässerung zu verbessern?

  • Aerifizieren: regelmässig mit Voll- oder Hohlmeissel bis ca. 10–15 cm

  • Sanden (Topdressing) mit dem richtigen Material, dadurch wird die Oberflächenebenheit erhalten. Die Besandung stabilisiert die Höhenlage. In Senkungen sammelt sich mehr Wasser an und führt zu Ausfällen bei der Grasnarbe. Empfehlung: Lieber wenig, dafür regelmässig während der Wachstumsphase – und zwingend in der Saisonend-Renovation.

    • Tiefenlockerung mit Verti-Drain

    • Schlitzlockerung mit Verti-Quake

  • Filzabbau: Wenn organisches Material (abgestorbene Pflanzenteile usw.) zunimmt, bildet sich eine Schicht, die wie ein Schwamm wirkt, Feuchtigkeit an der Oberfläche hält den Platz nass. Dies kann mit Striegeln oder Vertikutieren behoben werden. Die Aufnahme der entstandenen organischen Masse ist zwingend. 

  • Wissen, wann man den Platz schont: Egal welcher Bodentyp – schwere Böden vertragen nicht viel Belastung. Der übermässige Spielbetrieb und schwere Rasenmäher oder Multifunktionsgeräte verringern den Porenraum im Boden. Dies führt unweigerlich zu Bodenverdichtung.

  • Kein Walzen: Verdichtet man den Boden, fehlt das Porenvolumen und es entstehen mehr Staunässe und Schmierschichten.

  • Weitere Optionen: Einbau von Mikroschlitzen (Drain-Air-Schlitze), Sickerschlitze, oder Drainagen (Sauger- und Sammelleitungen), wenn die oberen Massnahmen nicht ausreichen. Dies muss sorgfältig geprüft werden. Prüfen Sie auch, ob bereits Drainagen vorhanden sind: Gibt es einen Auslauf? Ist er verstopft? Werden die Sickerleitungen in einem regelmässigen Abstand gespült?

Mögliches Entwässerungssystem auf dem Sportplatz

Ein jährliches Renovationsprogramm ist entscheidend, um den Oberflächenwasserproblemen möglichst aus dem Wege gehen zu können.

⚽ Fazit

Es beginnt mit einer Bestandsaufnahme: Bodentyp kennen, Zustand bewerten, Verbesserungsmassnahmen und Fördermöglichkeiten kennen und einleiten. Die Niveaus in den Verschleisszonen erhalten – regelmässiges Besanden, plus Saisonend-Renovation. Das Wissen über den eigenen Platz aufbauen, dieses Wissen weitergeben und Erwartungen aktiv managen. Wissen, wann der Platz geschont werden muss – ist oft das Schwierigste, und trotzdem passieren hier die meisten Fehler.

Herzrasen 2026 – kompakt: Sportplätze bauen, pflegen, weiterdenken

Der Zulauf in den Fussballvereinen steigt – besonders bei Mädchen und Jugendlichen – und damit auch der Druck auf Infrastruktur und Belegungspläne. Gleichzeitig sind Gemeinden gefordert, Flächen zu schaffen und zu erhalten. Wer Sportanlagen plant oder unterhält, kennt das Spannungsfeld: mehr Teams, mehr Nutzung, höhere Ansprüche – aber selten mehr Zeit, Personal oder Budget. Genau hier setzt die Broschüre an. Herzrasen ist praxisnah und mit Themen, die Betreiber, Gemeinden und Vereine aktuell beschäftigen.

Schwerpunkt in dieser Ausgabe:

Einsatz von Mährobotern – Fluch oder Segen? Als Sportplatzbauer und Pflegeprofi finden wir diesen Teil besonders wertvoll, weil er nicht „pro oder kontra“ poltert, sondern sauber abwägt – inklusive Kriterien, die in der Praxis über Erfolg oder Ärger entscheiden. Der Beitrag beschreibt nachvollziehbar, warum häufiges Mähen zu dichteren, optisch homogeneren Rasenflächen führen kann – mit positiven Effekten auf Belastbarkeit und Ballverhalten.

Blick über den Fussball hinaus: Calisthenics

Als Ergänzung wird Calisthenics im öffentlichen Raum vorgestellt. Dabei geht es um Zielgruppen, typische Gerätegrössen (oft ca. 80–120 m²), robuste Materialität, Normen und Planungssicherheit sowie passende Bodenbeläge (EPDM/Fallschutz, wassergebundene Decken, Integration in Schulsportanlagen).

Herzrasen 2026 liefert kompakte Impulse für Betreiber, Gemeinden und Vereine – besonders hilfreich, wenn Entscheidungen zu Pflegekonzepten, Mechanisierung (Mähroboter) und Investitionen in Anlagen anstehen.

Herzrasen 2025: Lust auf Rasen – und auf Lösungen, die funktionieren

 „Wird Braun das neue Grün?“ – die Frage ist nicht provokant, sondern realistisch. Denn wenn das Bewässern teurer wird oder eingeschränkt ist, braucht es smarte Strategien: robustere Gräser, bessere Rasentragschichten, gezielte Feuchtemessung und effiziente Bewässerungskonzepte.

Wer Sportplätze baut, pflegt oder verantwortet, kennt die Dauerbrenner: zu viel Nutzung, zu wenig Regeneration – und immer öfter auch Trockenstress. Genau hier setzt das Herzrasen Magazin 2025 an: kompakt, praxisnah und mit Themen, die Sportplatzverantwortliche weiterbringen.

In Fokus:

Trendsport Padel-Tennis: Warum Padel boomt, wie ein Court aufgebaut wird und welche Bau-Optionen es gibt – von klassisch mit Fundament bis zu schnellen Umrüst-Lösungen.

Sanierung eines Sportrasens: Von der systematischen Platzanalyse (Wasserdurchlässigkeit, Verdichtung, Ebenheit, Wurzeltiefe etc.) bis zu Sanierungsmassnahmen wie Entwässerung, Bewässerung, Drän- und Rasentragschicht, Ansaat oder Rollrasen.

Herzrasen 2024

Wir freuen uns, Ihnen unsere brandneue Broschüre „Herzrasen“ vorstellen zu können – die Rasenbroschüre, die Ihrem Herzen Freude bereitet! In dieser Ausgabe erfahren Sie, wie Sie Kunstrasen optimal pflegen. Darüber hinaus behandelt wir das Thema Wassermanagement auf Naturrasenflächen, um eine effiziente Bewässerung zu gewährleisten, sowie dass das richtige Saatgut immer mehr eine wichtigere Rolle bei Trockenheit und Hitze spielt.

Viel Spass beim Lesen.

Save the Date – Rasenkurs 2024

Herzlich willkommen am Dienstag, 13. August 2024 am Sportrasenkurs auf dem Stierenmarktareal in Zug, wo wir gemeinsam die Geheimnisse eines makellosen Sportrasens erkunden werden! In diesem Kurs werden wir die Neuigkeiten aus der Rasenwelt erfahren und auch über bewährte Methoden und Techniken diskutieren können, damit auch Ihr Rasen ein grüner Teppich bleibt.

Vor Ort wird sicher auch unsere neuste Rasenpflegemaschine sein. Mehr verraten wir an dieser Stelle noch nicht. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren. Am Kurstag selbst werden weitere Profis, die täglich auf und neben den Sportplatz tätig sind, anwesend sein. Zu Gast sind Bewässerungs- spezialisten, der Feldmarkierungsprofi oder auch Beleuchtungsexperten und viele weitere Teamplayer, die in der Sportwelt beheimatet sind.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen auf dieser spannenden Reise durch die Sportrasenwelt zu gehen.

Frühjahrstrockenheit auf Rasenflächen

Genügend, aber ja nicht zu viel Wasser ist das A und O für den Fussballrasen. Hat es im Frühling auf dem Sportplatz wenig Niederschlag, wird man dies das ganze Jahr hindurch spüren. Das Niederschlagsdefizit hat einen direkten Einfluss auf das Wurzelwachstum der einzelnen Gräser. Sind die Wurzeln schlecht oder wenig ausgebildet, wird der Rasen stressanfälliger und wenig trockenheitstollerant. Dies hat zur Folge, dass bei einer weiteren Trockenperiode im Sommer die Gräser viel mehr Mühe haben um ausreichend versorgt zu werden. Sehen die Rasengräser im Sommer gut aus, dann sind sie auch trockenheitstolleranter und man hat im Frühling alles richtig gemacht.

Ein weiterer Faktor, welcher einen Einfluss auf die Wurzelbildung hat, ist natürlich der Dünger. Dieser muss ausreichend und zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Ohne den richtigen Dünger kann sich die Lage verschärfen.

Auch die Bodenverdichtung spielt eine Rolle. Bei verdichteten Böden findet der Gasaustausch nicht mehr ausreichend statt. Ist eine Verdichtung im Frühling vorhanden, löst man das Problem mittels Aerifizieren. Vorbeugend dazu führt man bereits im Herbst nach Spielschluss das Tiefenlockern durch. Diese Massnahme verschafft dem Boden schon im Herbst und über den Winter genügend Luft. In der Rasenpflege sollte man nach Möglichkeit immer einen Schritt voraus sein. Kommt der FC Spätzündung im Frühling angerannt, kann in kurzer Zeit kein Wunder vollbracht werden.

Je tiefer der Rasen gemäht wird, desto kleiner ist die Assimilationsfläche der Grashalme. Wird etwas höher gemäht, kann der Grashalm mehr in die Wurzelbildung investieren. Dies kommt dem Platzwart im Sommer zu Gute. Wird der Sportrasen tief geschnitten, trocknet der Boden durch die direkte Sonneneinstrahlung mehr aus. Ist der Boden durch die Gräser jedoch schattiert, wird dieser auch weniger austrocknen.

Herzrasen 2023 – Ist die Qualität von Sportplätzen messbar?

Die neue Broschüre Herzrasen 2023 ist da. Lassen Sie sich inspirieren und lesen Sie ob die Qualität von Sportplätzen messbar ist. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Projekte aus dem vergangen Jahr. Die Bilder und Infos finden Sie dazu auf den Seiten acht und neun.

Sportplatzmarkierungen im Nullkommanix erstellen

Linieren auf Knopfdruck mit Trüb für Grün

Mit dem neuen GPS gesteuerten Linierungsroboter können wir Ihnen im Frühling oder auch nach den Sommerferien die Erstmarkierungen im Handumdrehen erstellen. Mit dem praktischen Helfer spart man viel Zeit im Sportalltag, die der Platzwart für andere Arbeiten einsetzen kann. Und um ein Fussballfeld präzis zu markieren, braucht der Linierungsroboter weder Markierungshilfen noch gespannte Schnüre.

Sind die Daten der Felder einmal gespeichert, zieht er seine Linien jedes Mal mit derselben Präzision – und braucht dazu erst noch weniger Farbe. Das Nachlinieren in der spielfreien Zeit gehört nun der Vergangenheit an. Zudem ist er immer einsatzbereit, wenn seine guten Dienste gefragt sind. Neben Fussballfelder können weiter auch Faust- und Handballfelder, sowie jegliche Grössen von Felder für Schülerturniere oder Ihr Event gezeichnet werden.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und der Roboter auf die neue Linien die er für Sie zeichnen darf.

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